Allgemein, Alltagstauglich, Stimmungslage

Das Wetter ist ein Hamsterrad

Ab Januar warte ich auf den Frühling, ab März warte ich auf besseres Wetter, um mich im April langsam auszukotzen, dass es überhaupt nicht wärmer wird. Zwischenzeitlich Hagel. Ab Anfang Juni warte ich dann auf den Sommer, weil der Mai bis auf zwei Tage auch scheiße war. Der Sommer kommt nicht, man vertröstet mich auf den Altweibersommer, den ich ätzend finde, weil eh schon alles auf Herbst eingerichtet ist. Im Herbst will ich Kastanien zum Dekorieren sammeln, die sind aber alle schon weg, die schleppen irgendwelche Drecksschratzen mit ihren Eltern zu einem Snackhersteller, da gibt es für 10 Kilo Kastanien, 1 Kilo Chips umsonst. Weil der Besitzer Jäger ist. Ich kotze erneut. Ab Mitte November warte ich dann auf Schnee, der maximal einen Tag als Matschepampe kommt. Ich sprühe die Fenster mit Kunstschnee voll! Komplett! Ich übergebe mich innerlich. Weihnachten und Silvester kauft sich die Welt gute Laune gegen komisches Wetter….

Ab Januar warte ich auf den Frühling, ab März…

Allgemein, Alltagstauglich, Stimmungslage

Wer ich bin!

Wer bin ich? Was bin ich, warum oder wie viele bin ich? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall bin ich das! Vielfältig mit Knall! Eins muss ich heute Abend unbedingt loswerden: Schön, dass es euch gibt, dass ihr kreativ seid, schreibt, lebt, tobt, lacht, zweifelt, kocht und einfach der Welt eure Sicht der Dinge preisgebt. Ich versuche so viel wie möglich zu lesen, verzeiht wenn ich nicht immer allen gleich viel Aufmerksamkeit schenke. Doch bei einer Sache könnt ihr sicher sein! ich bewundere jeden einzelnen von Euch! Und das schreibe ich trotz Rechtschreibreform jetzt mal GROSS! ❤

Allgemein, Alltagstauglich

Asparagi noci Cabanossi

Sieht cool aus, hört sich toll an und schmeckt noch besser! Doch das beste daran, du musst nicht wirklich gut kochen können!!! Aber geschickt auf den Teller gebracht, mit ein paar warmen Ciabatta-Scheiben dekoriert, bist du der Star auf allen Dinner-Partys. Für Veganer/Vegetarier lässt du einfach die Cabanossi ganz weg, oder nimmst ein schmackhaftes Ersatzwürstchen. So, jetzt geht es los mit der Angeberei!!! 🙂

Zutataten für 4 Personen als Vorspeise:

500 g grünen Spargel
2 Cabanossi
Eine Handvoll Walnüsse
ca. 3 Eßl. vom selbst gemachten Bärlauch-Pesto
etwas Honig (oder du legst die Nüsse einen Tag vorher in Honig ein, auch lecker für Müsli, Obstsalat und Joghurt)

Zubereitung:

Grüner Spargel wird nicht geschält, nur kurz gewaschen. Danach schneidet ihr ihn in 3-4 cm große Stücke. Dann mit der, in Scheiben geschnittenen Cabanossi in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten anbraten. Anschließend das Bärlauch-Pesto zufügen und etwas einbrutzeln lassen. Zum Schluss kommen noch die Walnüsse und etwas Honig dazu. Köchelt sie noch kurz mit, damit euer Angeber-Schmaus eine leicht nussige Note bekommt. Nach Belieben etwas nachsalzen und pfeffern. Dann auf die Teller und bewundern lassen. Der italienische Name sorgt selbst beim nicht Verstehen für lobende Blicke! Viel Spaß! ❤

Denkt beim Rezepte erfinden immer an eine Sache!!! Der Name ist die halbe Miete!!!

© Sunny Möller

Allgemein

Es ist Saison, Baby: Das letzte Mal Bärlauch – meine Gastbloggerin heute: Sonja von sehr lange her!

Diese Saison neigt sich langsam dem Ende, nichts desto trotz möchte ich euch dieses schnelle Gericht nicht vorenthalten. Das habe ich von einer Schulfreundin geschickt bekommen! Ja, auch die findet man manchmal online wieder! 🙂

So. Das hat man nun davon, einer lieben Schulfreundin von daaaaaamals ein Rezept zur Saison zu versprechen…. Schon hat sie einen am Haken 😉
Mein Name ist Sonja und ich bin mit Sunny vor viiiieeelen Jahren zusammen zur Schule gegangen. Dank Facebook haben wir uns ( vor nicht ganz so vielen Jahren) wiedergefunden.
In der Zwischenzeit habe ich wunderschöne Jahre auf Norderney verbracht, dort gelebt, gearbeitet und geliebt. Von dort bin ich nach Bayern gezogen, habe drei wunderbare Kinder in die Welt gesetzt und lebe hier nun seit 21 Jahren (🙈).
Ich habe das (noch nicht erforschte aber ganz sicher existierende) Handarbeits-Kreativ-Gen und habe unheimlich viel Freude am Nähen, Stricken und Dekorieren und könnte damit meine gesamten Tage verbringen….
Um meine/unsere Brötchen (und Geld für Stoff 😉) zu verdienen gehe ich jedoch einer ganz anderen Tätigkeit nach. Ich arbeite im Case Management einer Klinik und kümmere mich um die poststationäre Versorgung von Patienten mit hohem Pflegebedarf (Patienten mit chronischen Wunden, die künstlich ernährt werden müssen oder die beatmet werden müssen) Außerdem kläre ich über den Sinn und die Notwendigkeit von Vorsorgevollmachten auf und übernehme die Kommunikation mit dem Amtsgericht. Das ist alles viel weniger kreativ, dennoch eine sehr sinnvolle und wunderbare Tätigkeit mit der sehr viel Gutes getan wird und Menschen in „besonderen“ Situationen wirklich geholfen wird.

So, liebe Sunny, ich denke das reicht zu meiner Person. Zu unserem nächsten Klassentreffen sehen wir uns hoffentlich im schönen Lipperland 😍

Liebe Grüße von Sonja

Auf die Frage, ob Sonja auch noch ein paar Fotos von den Nockerln hat, erntete ich nur ein virtuelles Lächeln. „Ich habe drei Kinder, die essen schneller, als ich eine Kamera in der Hand habe!“ Da das Rezept sehr einfach ist und die meisten von euch ohnehin Kochprofis sind, sollte das eine Leichtigkeit für euch sein! ❤

Bärlauch-Nockerl:

Zutaten:
1 Ei
30 g Butter, weich
65 g Hartweizengrieß
1 Prise Salz
1 Prise Muskat
1 geh. Tl Bärlauch, gehackt

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Gemüsebrühe auf dem Herd zum Kochen bringen.
Mit zwei feuchten Teelöffeln kleine Nockerl abstechen. Temperatur reduzieren, Brühe sollte nicht mehr kochen. Nockerl in die Brühe geben und 15 Minuten ziehen lassen. Die Nockerl sind fertig wenn sie oben schwimmen.

Attention!!!!

Take a picture before eating! Thank you!

Für alle, denen das jetzt zu wenig Saison furs Baby war, habe ich später noch ein schnelles Rezept zum Angeben.