Wortkunst

Rasenmäher poetisch

Da sitzt er nun der Schmetterling
und weil er am Gedanken hing,
bleibt ihm erspart und hört es nicht,
von Angesicht zu Angesicht,
das Treiben wider der Natur.
Nur eine Spur dem Wahnsinn nah,
jagt es auf den Falter zu.
Gräser fliegen, Pollen fallen,
das Leben hält die Augen zu.
Doch nicht verschluckt vom toten Grün,
sieht man ihn von dannen ziehn.

(c) Sunny Möller

5 Gedanken zu „Rasenmäher poetisch“

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