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Aber Nägel kann ich doch…

Ihr kennt mich, so schnell gebe ich nicht auf! Wenn es schon mit den weißen Schuhen nicht klappt, dann schaffe ich es wenigstens mit Maniküre und Pediküre! Also los, es wäre doch gelacht, wenn ich nicht ein paar schön gelackte Nägel hinbekomme!

Da ich gerade ein paar Tage frei habe, werde ich ein himmlisches Pflegeritual daraus machen. Fußbad, Fußkur, Handpeeling und Bimsstein, an alles ist gedacht! Habe mir gleich noch einen neuen Lack geleistet. Die haben sogar eine Kollektion die „Sunny“ heißt! Da kann definitiv nichts schiefgehen. Ich schwanke zwischen „Sunny business“ (ich kann den Erfolg schon durch die Lack geschwängerte Luft riechen) und „Buns up“ , wobei ich beim Namen etwas unsicher bin, ob damit auf Brötchen oder mein Hinterteil angespielt wird. Nee, also einen Arschbackenlack möchte ich nicht auf meinen gepimpten Nägeln.

https://www.essie.de/nagellack/kollektionen

Ich entscheide mich dann doch für das etwas auffälligere „Spice it up“ . Ich muss an die Spice Girls Girls denken. „Yo, I’ll tell you what I want, what I really, really want…“!

Ich bin immer wieder fasziniert, wie Victoria Beckham so eine Karriere hinlegen konnte, ohne jemals einen Ton zu singen.

Während ich mit frisch gewaschenen Füßen noch durch die Küche tanze, liegt schon alles bereit, 10 Zehen spicig zu machen. Ich klemme mir also Abstandshalter (heißen die eigentlich Zehenspreizer?) zwischen die Zehen und fange an zu pinseln. Also Wände streichen kann ich hervorragend, doch hier sind etwas filigranere Bewegungen gefragt. Der linke Fuß läuft hervorragend (Wortwitz) und ich fühle mich schon glatt ein bisschen IT und Influencer mäßig…vielleicht habe ich bald meinen eigenen Beautykanal „Lack it up“ oder so.

Fuß zwei fängt dann auch schon an Probleme zu machen. Ich muss meine Jeans ausziehen, weil die so eng ist, dass ich mein rechtes Bein nicht hoch genug kriege, um mit den Pinsel an meine Zehen zu kommen. Beim Ausziehen streife ich den guten Fuß und verschmiere gleich den noch nicht ganz trockenen Nagellack. Toll! Also nochmal von vorne. Alles wieder abmachen, neu machen. Ich habe Angst vor meinen Fingern. Ich kann mit rechts links lacken, mit links rechts deckt jede motorische Schwäche auf und hinterher sieht die ganze Hand aus, als hätte ich sie in eine blutende Wunde gesteckt…

Also doch kein Beautykanal…oder statt „Lack it up“ der Lack ist ab!

@ Sunny Möller

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Ich bin immer ein bisschen zu schmutzig…

Mein Kopf juckt! Vor zwei Wochen hatten wir Läuse. Wir hatten noch nie Läuse! Was mich wundert, weil es bei uns nie tip top sauber, tip top ordentlich oder tip top Schimpfwort frei ist. Aber Läuse stehen ja angeblich auf saubere Köpfe. Dann hätten sie Emma verschonen müssen. Sie hat definitiv keinen Duschzwang. Mein Kopf juckt immer noch.

Mich nervt das schon seit meiner Schulzeit. Da gab es immer diese Kinder mit fluffigem Haar, sauberen Klamotten und schicken, schmutzfreien Schuhen. Ich war immer eher so das verdreckte Modell. Witzigerweise werden aus diesen sauberen Kindern ebenso saubere Erwachsene. Da sitze ich mit meiner Freundin Charly im Cafe und neben uns am Tisch eine Frau mit Mann und drei (drei!) Kindern. Wir starren auf deren Schuhe. Er blütenweiße Sneakers, sie blütenweiße Sneakers! Wie geht das? Das sind Freizeitschuhe! Was machen die denn in ihrer Freizeit? Vor allen Dingen sahen alle noch dazu ziemlich sportlich aus.

„Vielleicht haben die sowas wie Kondome für ihre Schuhe. Gib Dreck keine Chance!“ Charly schaute sich ihre eigenen Freizeitschuhe an, die wesentlich ramponierter aussahen, als die von Familie Blütenweiß. „Dabei mach ich nicht mal Sport.“ Ich dachte nach. „Vielleicht kaufen sie sich jedes Mal neue Schuhe. Oder sie tragen zum Sport andere.“ Charly schüttelte den Kopf. „Nee, das glaube ich nicht. Es gibt solche wie uns, die den Dreck magisch anziehen. Und dann gibt es die anderen.“

Das konnte ich unmöglich so stehen lassen. „Aber wir sehen doch auch nicht so aus wie zwei abgerissene Obdachlose! Wir können doch auch schick!“ Sie lachte. „Klar, aber nie so schick! Und vielleicht wollen wir das ja auch gar nicht. „Doch, wir wollen das! Wir kaufen uns jetzt weiße Sneakers, ziehen unsere schmutzanfälligsten Klamotten an und bummeln durch die Stadt! Da kann nicht viel Dreckiges passieren.“

Drei Stunden später…

Charly: „Hast du die Hundescheiße denn nicht gesehen?“

Ich: „Wie denn Bitteschön, wenn du dir alle drei Meter deine neuen Schuhe mit einem Feuchttuch abwischst?“

Charly: „Na toll, wir schaffen es nicht einmal einen Tag, sauber zu bleiben!!“

Ich: „Wieso, bei dir ist doch alles schick!“

Kind: „Tschuldigung, hab diss niss desehen.“

Charly läuft braunes Softice über ihr nagelneues, weißes Kleid.

Charly: „Sieh es einfach ein, Sunny! Wir sind immer auf der schmutzigen Seite!“

Mein Kopf fängt wieder an zu jucken….

© Sunny Möller

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Ich will frei sein

„Das kannste nicht schreiben, da machste dich total unbeliebt!“ – „Dieses Virus ist unbesiegbar ohne Impfung! Ein Wunder, dass du dein Abi geschafft hast, weil du echt gar nix schnallst. -„Ich ruf dich an, wenn du meinen Opa getötet hast!“

Das und viele andere Beschimpfungen höre ich mir immer wieder an. Ich will einen Diskurs, kritisches Hinterfragen. Gibt es nicht, meine Meinung ist immer die falsche. Offensichtlich sind hier lauter Leute vom Fach unterwegs, da kann ich leider nicht mithalten. Die wissen auch genau, welchen Fachmann man glauben darf und welchen nicht. Ich will frei sein, mir weiterhin die Ergebnisse und Meinungen unterschiedlicher Wissenschaftler anhören und mich im Zweifelsfall auch als Covidiot oder Verschwörungstheoretiker beschimpfen lassen, wenn ich mich nicht der breiten Masse anpasse. Falls jetzt jemand loslegen möchte, ich hätte keinen Respekt vor Risikogruppen und würde seinen/ihren Opa töten, keine Angst, ich halte mich brav und respektvoll an alle Regeln. Ich bin weder links noch rechtsextrem, trage keinen Aluhut und tanze meinen Namen generell auf Abstand. Aber ich darf eine andere Meinung zum Thema haben und kann gleichwertigen kritischen Fachleuten die gleiche Aufmerksamkeit schenken, wie den allseits mediengewollten. Dankeschön.💋

Wer mir nun nicht mehr folgen möchte, möge das bitte auch nicht mehr tun. Ich möchte euch mit einer eigenen Meinung nicht belasten. Bleibt wachsam, gesund und aufgeschlossen.❤️

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ABC der Nachhaltigkeit: Z

Z

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Zum Valentinstag alles Gute!

Bye bye Valentine!

Die Blumensträuße wurden jetzt kurz vor Ende zu Dumpingpreisen rausgeschleudert. Also habe ich mir mal gleich so viel florale Liebe in die Wohnung geballert, dass ich schon rote Ohren bekomme und eine Attacke auf die runtergesetzte ❤️ Pralinenschachtel starte. Es ist herrlich, die Märtyrer im Namen Christi samt Valentin von Terni wurden alle mal einen Kopf kürzer gemacht und wir verschenken langstielige Rosen. Dabei hatten sie nur Gutes im Sinn. Verkrüppelte Füße heilen und Liebende vereinen…wie man doch aus allem wieder einen Cupcake machen kann.

Schenkt euch Liebe, jeden Tag! Eine der wertvollsten und nachhaltigsten Ressourcen überhaupt!

Heute seid ihr alle meine Valentinchen! 💋

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Valentin_von_Terni

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2000 – Sie passt einfach perfekt zu dir…

„Ich nehme sie nicht mit, auf gar keinen Fall!“

Ich sitze mit meinem besten Freund in einer Hamburger Einkaufsmeile und ich trinke mittlerweile den zweiten Aperol Spritz. Es ist das Jahr 2000 und das Zeug wird gerade hip. Carsten nervt mich. Immer wieder versucht er mich kurz vor einer Party zu irgendeinem Schwachsinn zu überreden.

„Aber sie passt perfekt zu dir!“

ich verdrehe genervt die Augen. Klar hatte er ein gutes Gespür und mittlerweile kannte er mich so gut, dass ich mich in jeder Hinsicht auf seinen Geschmack verlassen konnte.

„Wenn du dich da mal nicht komplett irrst! Sie war voll blau und echt ziemlich tussimäßig. Ich geh mit der nicht auf die Party!“

Jetzt verdrehte Carsten die Augen.

„Also Honey, ich weiß nicht, was du hast. Die letzten zwei Boyfriends, die dir arm Hintern hingen waren ja alles andere als Zucker. Aber du musstest ja unbedingt einen auf gemütlich machen. Sorry Süße, ging so gar nicht! Und blau, Darling, bist du gleich schon selber.“

Ich dachte nach. War es an der Zeit, sich umzuorientieren? Vielleicht mal auf die andere Seite zu schwimmen? Was hatte ich denn groß zu verlieren?

„Aber was mache ich, wenn mir das zu eng ist?“

„Dann probierst du eine andere.“

„Wie heißt sie eigentlich?“

„Leola!“

Klang eigentlich ganz schön, aber auch ein bisschen tussig.

„Und weiter?“

„Lee.“

„Kommt sie aus den USA?“

„Ja, aus Kansas.“

Jetzt hatte ich Blut geleckt. Ich musste sie unbedingt haben.

„Ich hole sie mir jetzt!“

Carsten war glücklich.

„Ja, Süße! Genau das tun wir.“

Fortsetzung folgt…

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ABC der Nachhaltigkeit: Y

Y

wie

Generation Y

Als ich mein ABC der Nachhaltigkeit angefangen habe, hatte ich bei B schon Schiss vorm XYZ Ende. Was soll man da groß finden, besonders das Y erschien mir ziemlich aussichtslos. Doch kaum landet man bei der Generation X, wird sie schon dicht gefolgt von den sogenannten Millennials oder auch Y-Generation. Und das ist nicht so eine Sünderfraktion, wie die, der ich angehöre, sondern das ist eine Generation mit nachhaltigen Ansprüchen, die nicht schon im Vorfeld alles kaputt gemacht haben. Die Yppsis haben es geschnallt. Aber wodurch definiert sich diese Generation am Ende des Alphabets?

Zu der Generation Y (Englisch: Why?) zählt man die Jahrgänge 1980-1995, die dafür bekannt sind, Althergebrachtes in Frage und die Arbeitswelt auf den Kopf zu stellen. Sie werden auch als Digital Natives bezeichnet.

Mitglieder der Generation Y haben größtenteils einen akademischen Hintergrund. Sie können von ihren potenziellen Arbeitgebern mehr fordern, da sie bedingt durch den demografischen Wandel und der damit einhergehenden Abnahme junger Altersgruppen weniger Mitbewerber haben. Sie haben bestimmte Vorstellungen von Arbeitsbedingungen, die zunehmend den Arbeitsalltag beeinflussen. Dabei geht es vor allem das Infragestellen von starren Hierarchien und um Selbstbestimmung: Die junge, motivierte und technikaffine Generation will selbst denken und handeln und zudem eigenverantwortlich, mobil und flexibel arbeiten. Sie legt Wert auf Sinnhaftigkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit bei der Arbeit. Eine persönliche Entfaltung durch den Job ist ihr wichtiger als Karriere im klassischen Sinne – Glück geht vor Geld. (©gruenderszene.de)

So, so, jung, motiviert, mobil und flexibel, da fühle ich mich als X kurz mal als 0. Auch wenn wir jetzt zu Veganern werden und auf Plastiktüten verzichten, so hat unsere Konsumgeilheit und Geiz-ist-geil-Mentalität dazu beigetragen, das alles eine etwas lebens- und umweltschädliche Richtung angenommen hat. Doch wie ich mir auch schon in meinem letzten Beitrag die Frage gestellt habe, ob die Wirtschaft unser Verhalten nur aufgenommen und „unterstützt“ hat, oder selbst maßgeblich dafür verantwortlich war, dass aus uns solche Konsumzombies geworden sind, so kommt mit den Yppsis etwas mehr Licht ins Dunkle.

Ob X oder Y, in jeder Generation steckt für die Wirtschaft ein potenzieller Kunde, den es aufzufangen gilt. Und die Credit Suisse Group AG zum Beispiel weiß auch schon genau, wie das geht…

Generation Y fordert Nachhaltigkeit

Die Unternehmen müssen auf nachhaltige Produktion umstellen. So können sie die Chancen nutzen, die diese rasant wachsende Generation von Konsumenten schafft.

und weiter…

Fischerei als Beispiel

Nachhaltige Fischerei entstand als Bewegung in den 1990er-Jahren. Sie hat aufgezeigt, wie verheerend Überfischung und schädliche Fangmethoden für die Meeresumwelt sein können. Soziales Marketing durch Umweltzeichen und Bewusstseinskampagnen helfen den Konsumenten, beim Einkauf bewusste und informierte Entscheidungen zu treffen. Beim Umweltkennzeichnungsverfahren beurteilen unabhängige Dritte anhand festgesetzter Umweltstandards den Produktionsprozess.

Sind die Anforderungen erfüllt, kann der Hersteller bzw. Vermarkter das Umweltzeichen für sein Marketing verwenden. Der Konsument weiss dann, dass das Produkt nachhaltig produziert wurde. Häufig lassen sich mit diesen Produkten Spitzenpreise erzielen.

Spitzenpreise, meine Lieben! Spitzenpreise! Und wer es bis jetzt immer noch nicht geschnallt hat, der kriegt zum Schluss noch mal kurz diesen wichtigen Aspekt nachgeliefert:

Angesichts der grösseren Nahrungsmittelmengen, die für eine wachsende Bevölkerung notwendig sind, und der steigenden Herausforderungen für die Umwelt trägt vor allem die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie dazu bei, dass Standards für eine nachhaltige Landwirtschaft etabliert werden. Nestlé und Unilever engagieren sich in dieser Richtung.

Ähhhh, ja genau….wusste ich schon immer, auch wenn ich ein Doppel x und kein y bin. Die große Welle der Nachhaltigkeit setzt ja bekanntlich auf ein „Weniger-ist-mehr-Mantra“ und die Zeit wird zeigen, ob selbst da sich der Kollege Profit dauerhaft breit macht…oder tut er das schon längst?

© Sunny Möller

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Dreh dich

Dreh dich, immer schneller,
Bilder, nicht zu halten,
stolpern kann passieren,
Szenen implodieren,
Tausch die Richtung,
geht nicht rückwärts,
mit ein wenig Schwindel wackelt das Programm,
hältst du an, was siehst du dann?
Buntes Leben, dann und wann.

(c) Sunny Möller

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ABC der Nachhaltigkeit: X

X

wie

Generation X

Da ich ich mit meinem ABC der Nachhaltigkeit mal wieder etwas hinterherhinke und das X mir so gar nicht leicht von der Schreibfeder gehen wollte, bekommt ihr es erst heute. Nachhaltige Lebensweise mit X? Fiel mir so gar nix ein. Was mir allerdings permanent durch den Kopf ging war Xaver, Xanthippe und Generation X. Da mir zu den ersten beiden lediglich ein Jungbauer aus dem Alpenvorland mit seiner zänkischen Ehefrau einfiel, entschied ich mich für die Generation X. Schließlich gehöre ich auch dazu.

Den unterschiedlichen Generationen werden ja verschiedene Attribute zugeordnet. Auf der Suche nach der Charakterisierung meiner Generation musste ich feststellen, das wir da nicht ganz so gut wegkommen. Aber erst einmal ein kurzer Einblick in die Definition.

Bei der Generation X handelt es sich um Menschen, die im (groben) Zeitraum von 1970 bis 1985 geboren wurden. Sie lösten die Nachkriegsgeneration ab. Wer der Generation X zugerechnet wird, hat in vielen Fällen Eltern, die entweder vom Wirtschaftswunder in Deutschland profitiert haben oder sich in der 68er Bewegung intensiv politisch engagierten. Man sagt der Generation X nach, sie sei an vielen Dingen interesselos. Persönliches Engagement, auf welcher Ebene auch immer, sei selten zu finden. Auf den Punkt bringt es wohl diese Beschreibung: Sie machen Jobs, die sie langweilen, verfolgen also Karriere als Selbstzweck und nicht zur beruflichen Erfüllung. Im Gegenzug kaufen sie Dinge, die sie nicht brauchen und die sie nicht glücklich machen. Zwar handelt es sich dabei um eine starke Verallgemeinerung. Es kann jedoch nicht verleugnet werden, dass diese Generation von einem gewissen Hang zur Oberflächlichkeit geprägt ist. (© mevaleo)

Wir sind also eine ziemlich nichts sagende Generation ohne wirkliche Meinung? Hat uns der Überfluss träge und gleichgültig gemacht? Sicherlich, ich bin kein Kind der Nachkriegsgeneration und doch kann ich mich an eine Kindheit erinnern, in der Fleisch beim Metzger oder direkt beim Bauern gekauft wurde. Und das nicht mehrmals in der Woche, sondern ich kenne noch den klassischen Sonntagsbraten, von dem man den Rest bis Dienstag kalt aufs Brot aß. Aber das war, als meine Oma noch lebte und wir Kinder die Woche über viel bei ihr waren, während meine Eltern arbeiteten. Mit ihr starb auch der Sonntagsbraten und es wurde konsumiert, was der Überfluss zu bieten hatte. Ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Haben wir unsere bedeutungsarmen Leben mit Konsum gefüttert, um uns wertvoller zu fühlen? War es unsere Idee, haben wir es selbst gefordert oder wurden wir nach und nach darauf dressiert, immer mehr zu wollen, um die Wirtschaft anzukurbeln? Hört sich ein bisschen so an, als seien wir hirnfreie Zombies, die funktionieren wie ein Batterie betriebenes Robotermännchen.

Faszinierend zu beobachten, dass genau diese Generation X jetzt zu Veganern und Nachhaltigkeitsprofis mit Jutesäcken wird, natürlich im SUV, mit dem neuesten I-Phone, im Urlaub in einer Nobel Lodge in Kenia, um das wirkliche Afrika kennenzulernen. Ich glaube, wir haben noch einiges zu tun.

© Sunny Möller