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Dreh dich

Dreh dich, immer schneller,
Bilder, nicht zu halten,
stolpern kann passieren,
Szenen implodieren,
Tausch die Richtung,
geht nicht rückwärts,
mit ein wenig Schwindel wackelt das Programm,
hältst du an, was siehst du dann?
Buntes Leben, dann und wann.

(c) Sunny Möller

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ABC der Nachhaltigkeit: X

X

wie

Generation X

Da ich ich mit meinem ABC der Nachhaltigkeit mal wieder etwas hinterherhinke und das X mir so gar nicht leicht von der Schreibfeder gehen wollte, bekommt ihr es erst heute. Nachhaltige Lebensweise mit X? Fiel mir so gar nix ein. Was mir allerdings permanent durch den Kopf ging war Xaver, Xanthippe und Generation X. Da mir zu den ersten beiden lediglich ein Jungbauer aus dem Alpenvorland mit seiner zänkischen Ehefrau einfiel, entschied ich mich für die Generation X. Schließlich gehöre ich auch dazu.

Den unterschiedlichen Generationen werden ja verschiedene Attribute zugeordnet. Auf der Suche nach der Charakterisierung meiner Generation musste ich feststellen, das wir da nicht ganz so gut wegkommen. Aber erst einmal ein kurzer Einblick in die Definition.

Bei der Generation X handelt es sich um Menschen, die im (groben) Zeitraum von 1970 bis 1985 geboren wurden. Sie lösten die Nachkriegsgeneration ab. Wer der Generation X zugerechnet wird, hat in vielen Fällen Eltern, die entweder vom Wirtschaftswunder in Deutschland profitiert haben oder sich in der 68er Bewegung intensiv politisch engagierten. Man sagt der Generation X nach, sie sei an vielen Dingen interesselos. Persönliches Engagement, auf welcher Ebene auch immer, sei selten zu finden. Auf den Punkt bringt es wohl diese Beschreibung: Sie machen Jobs, die sie langweilen, verfolgen also Karriere als Selbstzweck und nicht zur beruflichen Erfüllung. Im Gegenzug kaufen sie Dinge, die sie nicht brauchen und die sie nicht glücklich machen. Zwar handelt es sich dabei um eine starke Verallgemeinerung. Es kann jedoch nicht verleugnet werden, dass diese Generation von einem gewissen Hang zur Oberflächlichkeit geprägt ist. (© mevaleo)

Wir sind also eine ziemlich nichts sagende Generation ohne wirkliche Meinung? Hat uns der Überfluss träge und gleichgültig gemacht? Sicherlich, ich bin kein Kind der Nachkriegsgeneration und doch kann ich mich an eine Kindheit erinnern, in der Fleisch beim Metzger oder direkt beim Bauern gekauft wurde. Und das nicht mehrmals in der Woche, sondern ich kenne noch den klassischen Sonntagsbraten, von dem man den Rest bis Dienstag kalt aufs Brot aß. Aber das war, als meine Oma noch lebte und wir Kinder die Woche über viel bei ihr waren, während meine Eltern arbeiteten. Mit ihr starb auch der Sonntagsbraten und es wurde konsumiert, was der Überfluss zu bieten hatte. Ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Haben wir unsere bedeutungsarmen Leben mit Konsum gefüttert, um uns wertvoller zu fühlen? War es unsere Idee, haben wir es selbst gefordert oder wurden wir nach und nach darauf dressiert, immer mehr zu wollen, um die Wirtschaft anzukurbeln? Hört sich ein bisschen so an, als seien wir hirnfreie Zombies, die funktionieren wie ein Batterie betriebenes Robotermännchen.

Faszinierend zu beobachten, dass genau diese Generation X jetzt zu Veganern und Nachhaltigkeitsprofis mit Jutesäcken wird, natürlich im SUV, mit dem neuesten I-Phone, im Urlaub in einer Nobel Lodge in Kenia, um das wirkliche Afrika kennenzulernen. Ich glaube, wir haben noch einiges zu tun.

© Sunny Möller

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Emma‘s Welt denkt nach…

Eine Freundin hat einen Bericht gepostet, in dem steht, dass in deutschen Zoos, Tiere Psychopharmaka bekommen, um sie ruhig und zufrieden zu halten. Emma sieht da keinen großen Unterschied zu uns Menschen.

„Weißt du Mami, einige in meiner Klasse kriegen auch Medikamente, damit sie in der Klasse nicht rumrandalieren. Die fühlen sich im Schulkäfig auch nicht wohl und werden künstlich ruhig gestellt. Und ihr Erwachsenen bekommt auch immer mehr Depressionen in euren Käfigen!“

„Welche Käfige meinst du denn?“

„Den Gesellschaftskäfig.“

Ganz schön schlau, das Kind…

(c) Sunny Möller

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Sehweg auf dem Gehweg

Wenn ich dich sehe und mich frage ob ich mich sehe, seh ich weg und kann das sehen, was du siehst, wenn ich dich sehe, sehe ich dann mich wenn ich weggehe, weg zu dir wenn ich umdrehe, stehe hier im vorbeigehen, einen anderen der sieht wie ich abdrehe, wehe jemand kreuzt meinen Gehweg und hält mich auf, wenn ich weg geh.

(c) Sunny Möller

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Und wieder geht ein Jahr…

…mein Sohn geht nach Amerika, ich heule und lache.

…meine Tochter spielt plötzlich Volleyball wie ein kleiner Terrier, ich heule und lache.

…ich glaube, so langsam komme ich auf einen grünen Zweig und habe eine Mieterhöhung in der Weihnachtspost. Ich heule und lache.

…ich gucke den kleinen Lord das 1000te Mal, ich heule und lache.

…ich habe wieder keinen Eggnogg gemacht, ich heule und lache.

…ich habe jedes Jahr wieder Angst vor Weihnachten, ich heule und lache.

…ich lese nochmal, was ich geschrieben habe. Ich lache.

Ich wünsche euch einen sensationellen guten Rutsch ins neue Jahr!🥳

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Holy shit!

Merry Christmas and Frieden auf Erden! What a wish! Oftmals for the trash. There is no kind of Frieden in any Fußgängerzone all over the country. People with very aggressive Gesichtsausdrücke on their way to buy unlovely shit for their Liebsten. Das Fest of love. Verpackt at Douglas. Je teurer desto better. And they are running! For the best tree, the best Geschenk, the best Gans on her bioway to the Backofen. Stopfing the Vogel before stopfing yourself. Neujahr you have to jammering while standing on the Waage and starting with New Years Vorsätze the Brigitte Diät. Nothing to do with loving. It´s only hetzing, kaufing, fressing and Glühwein saufing with or ohne Schuss!

After the time of Vorbereiting the big day is da. The beginning of Besuching. First Eltern then Schwiegereltern, Oma, Opa, Onkel, Tanten. Grinsing, thanking, stressvermeiding.

Frieden auf Erden, so starting schickmaching and Kirchgoing. So important, zu besinnen, nachzuthinken, what´s the Sinn of Christmas? Us is today the Heiland geboren. Modern Inszenierung in the Gotteshaus with Pampers and „Ey Aldaa, Josef! Krasses Kind, Aldaa! Yo Maria, was geht?“ Schpending, goodfühling.

On the Heimweg talking about Bescheidenheit, anfeinding the Konsum geile Gesellschaft. And a team work smiling with kuhäugige Blicke. „We only give us Kleinigkeiten.“

At the Geschenke auspacking comes the Wahrheit ans Licht. A Mount Everest of Geschenkpapier. Filled with Spielekonsolen, Designer-Fummling, Monster High mal drei. Real freuing or gespieltes freuing. „Das wäre doch nicht nötig gewesen!“ instead of „Ist das wirklich nötig gewesen?“

But you have to be nett. Problems at Festivitäten like Christmas with the Verwandschaft sitting you under an emotional Druck.

Christmas punch can handle it. But please have your limit any time for Augen. Otherwise it could be very stressig for everybody. Long overstaute problems came to Tage and then you can smell the Krieg in to the candle pregnant air. Often the schlecht erzogenen children makes the Starschuss. Talking about den little versauten Martin-Sören-Oliver, who wants to build his new Murmelbahn into Lisa-Maries Schlüpfer. Backholding Empöring about the misrating children. Totally drunk Tante Else: „That comes from the Alkohol problem of his Vater with verkrüppelte Spermien. Such themes are the beginning from the Ende.

Next Opfer is Onkel Heiner. He always wants to have it, never get it cause of his little Schwanz. That ist the Grund why his wife Tante Uschi (böse ones who think about Muschi) has a Affaire with the Hasenzüchter Teddy from the next Dorf. Rammeling statt Stummelding. More Punsch ausschenking makes it not better. Brülling, streiting, overcooking. Schimpfing with Oma Ulla because of kleckering Rotwein on the white Auslegeware. Glasholding difficult with Parkinson. Flüstering about the bedauernswerten Zustand. Only Opa Franz ist laching about all the fremde Leute. Sometimes Vergesslichkeit can be the holy shit.

Suddenly someone starts heuling about something and everybody wants trösting, forgetting all the other Mist. Happy that someone is noch schlechter dran. So you have the perfect ending of an unperfect starting, everybody wants to umarming and give a warm Verabschieding with „Frieden auf Erden“!

(c) Sunny Möller