Allgemein, Alltagstauglich, Wortkunst, Zeitgeschehen

Sunny Möller ist Pina Blum

Out now! Neuerscheinung! Debüt-Roman einer Bloggerin! Seit gestern zerbreche ich mir den Kopf darüber, welche Ankündigung am Prestige trächtigsten wäre!!! Dann dachte ich:“Lass die Leute an deinen Gefühlen teilhaben. Was bedeutet dieses Projekt wirklich für dich!“ Wollt ihr es wissen?
AAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH! Ich habe gelacht, geheult, geflucht, gehofft, meine Mitmenschen zum Wahnsinn getrieben, gefragt, gescheitert, aufgerafft, verworfen, neu angefangen, geliebt, verflucht, zum Ende gekommen, gemacht, geplant, geglückt, auf den Weg geschickt. Das Alles, in immer wieder unterschiedlicher Reihenfolge. Bitte verzeiht mir, wenn ich dadurch meinen Blog etwas vernachlässigt habe. Dafür gibt es jetzt ein ganzes Buch!

Und für alle Sparfüchse und die sich nicht entscheiden können: Das e-Book gibt es nur heute bei Amazon zum Nulltarif!!! ❤

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Ein Spaziergang durch Hameln ~ Die Fotolovestory, Teil 2 — Landgeflüster

Manchmal vergesse ich wie schön meine Heimatstadt ist. Danke liebes Landgeflüster.❤️

◊ ◊ ◊ ◊ ◊ ◊ ◊ Die Altstadt von Hameln hat mein Herz sofort erfreut. Die schönen Häuser erinnern an Lüneburg – für mich die schönste Kleinstadt im Norden – und Celle. Dazu die Lage direkt an der Weser, traumhaft! Ich liebe Städte an Flüssen! ♥ Im nächsten Teil nehme ich Sie mit auf […]

über Ein Spaziergang durch Hameln ~ Die Fotolovestory, Teil 2 — Landgeflüster

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Jedes Kind ist hochbegabt!

Es gibt da diese Mütter. Spezielle Mütter! Die wissen direkt nach der Geburt ihrer Kinder:

„Schau dir nur die hohe Stirn an, das Kind ist hochbegabt!“

Kleine Details, wie Geburt durch Saugglocke, werden gekonnt weggelassen. Diese Art der Austreibung macht selbst aus Stirnlosen, einen Denkerkopf. Aber bitte.

Sie betrachten in Glücksseeligkeit ihre kleinen Scheißer und erkennen in jeder noch so kleinen Kleinigkeit eine Besonderheit, die ihr Kind von anderen abhebt.

Seit ich selbst Mutter bin, habe ich meine Soaps wie „Sex and the City“ gegen „Verzogene Bälger auf Spielplätzen“, eingetauscht. Dort saß ich auf einer Bank, meine Normalokinder spielten im Sand und ich lauschte dem Treiben der Elitemütter.

„Gesine, hast du gesehen wie Johannes Baptiste seine Schaufel hält? Er ist motorisch so weit vorne, unglaublich!“

Gesine guckte etwas verstört.

„Aber er hat dem Kalle die Schaufel ganz schön heftig über den Kopf gezogen!“

Starmami Heidrun war nicht zu verunsichern.

„Aber hast du den Winkel gesehen, Gesine? Das war nicht einfach so bum bum! Das hatte was Episches!“

Gesine schwieg.

Genug Zeit, um weiter zu prahlen.

„Und wie er schon sprechen kann! Wir erziehen ihn ja fünfsprachig. Mandarin mag er am liebsten! Johannes Babtiste, sag zu der Mami doch mal was Chinesisches!!!“

JB dachte angestrengt nach….

„King Kong kakka scheiße!!!“

Die Hochbegabtenmutter war entzückt.

„Hast du das gehört Gesine, hast du das gehört???“

Gesine hatte eine Frage.

„Er verwendet ganz schön viel Fäkaljargon, findest du nicht?“

Empörter Blick von Heidrun.

„Ganz ehrlich Gesine? Man könnte fast glauben, du bist ein bisschen eifersüchtig. Das sprachliche Abgleiten in das Stuhl- und Urinalvokabular zeigt deutlich seine beginnende Bereitschaft, trocken zu werden. Und das fünfsprachig, meine Liebe! Fünfsprachig! Ich hingegen, habe deinen Julius überhaupt noch nicht sprechen hören!“

„Julius ist 6 Monate!“

„Da war mein Johannes Baptiste aber schon wesentlich weiter! Sag kakka scheiße auf französisch, Liebling!!!“

Johannes Babtiste war gerade damit beschäftigt, einem dreijährigen Mädchen Kaugummi in die Haare zu kleben und Regenwürmer daran zu befestigen. Heidrun sprang schreiend auf.

„Und jetzt macht er auch noch Kunst! Gesine, jetzt guck doch mal! Johannes Babtiste, die Mami ist ja so stolz auf dich!!!“

Sie drückte ihrem kleinen Picasso eine Reiswaffel in die Hand.

Meine Tochter Emma unterbrach Heidrun mit so lauten Pupsen, dass ich empörte Blicke erntete. Ich zuckte mit den Schultern, lächelte sie freundlich an und schaute auf die Uhr.

„Ich gebe ihr probiotische Bohnenkamillepaste. Ihr ganzer Körper wird dadurch musikalisch! Das war Beethovens „Mondscheinsonate“! Das macht sie immer, wenn sie müde wird. Wir müssen los.“

So ist das mit der Hochbegabung……

(c) Sunny Möller

Allgemein

Talk like the beak is grown at you!

I am abolutely umgehauen from the very very big Rückmeldungen about my perfect English. I thänk you so matsch but ich weiß. But it goes me schon under the skin. For me it is a perfect way and also for you that you know what I want to press out. An old lady wrote me, her English is under all pig, but at me she feels kompetent (in this fall not inkontinent)

It is pfanni and wirklich nobody check out my or your dismisseseseses. Everybody andaständ me, lacht with me and comes not very speakly inkontinent over. This gives you a very good Speakfeeling, you musst not nachdenken about grammar or is it the right way to answering (what a bekloppt word).

You can talk like the beak is grown at you. So feel free and go out and put your wonderful English in any direction. I will understand you! Everybody will understand you! And we can alle a very pfanni and entspannte community, where nobody feels sich outclosed when sein English ist not so perfect!

And at the end we have peace, joy and eggcakes! ❤

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

The Frankfurter Buch Trade Fair made me totally kaputt!

Hey, ich war aufs äußerste prepared and in a very good Mut with Tausende von business cards for fishing some Komplimente and to angle a big fish with a Verlag or a manager. What should I sagen? There was not one holy shit soul hu was interested in my Stoff! Why? I am a komplette Beginnerin with null Knowledge about the Geschäft. I thought good looking, a little bit of nett and a good outspeaking can help to get Hilfe. The weekend is not the time for the Autoren hu wants to get irgendwas. I made a monkey from myself but it wasn´t alles schlimm!

We had has have had a ziemlich outstanding hotel and my friend and me became the best Rindersteak ever in the Welt. Perfect lecker! Und one of the best Erfahrungen on the Buchmesse were the special people da, called Cosplayer. They are walking all over the Platz and were the most fotografierte Leute on the Veranstaltung! Absolutely traffic, terrific, I mean selbstverständlich fabulös.

And at the Ende of the story I learned very much! Go not to Veranstaltungen where the Leute are very langsam in walking hope to get something umsonst, go on the right day and never never give up your dream to live for writing an verbessering my English! I think, it is a little bit gelungen. Thänk you for lesing!

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Allgemein, Alltagstauglich, Kulinarisch

Kürbis-Chili-Kokos-wenn-du-willst-mit-Fleisch-Suppe

Zutaten:

700g Kürbis (Butternut, Hokaido)
3 Süßkartoffeln
1-1,5l Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch
1 klein geschnittene Chilischote
1 klein geschnittene Knoblauchzehe
1 klein geschnittene Zwiebel

Je nach Geschmack Ingwer, Koriander und Zitronengras

Wer es zusätzlich säuerlicher mag, kann noch mit Limettensaft verfeinern!

TIPP: Dank reichhaltiger Kürbisernte wird allerorts vom Einfrieren geschwärmt. Ich kann das gar nicht nachvollziehen. Ich finde, er bekommt sogar püriert nach dem Frosten eine wässrige, gurkige Konsistenz. Meine Empfehlung ist daher, lieber frisch vom Markt! ❤

Zubereitung
1.
Den Kürbis schälen und die Kerne mit den Fasern entfernen. Das Kürbisfruchtfleisch in Würfel schneiden. Das Zitronengras waschen, putzen und sehr fein hacken. Die Chilischoten waschen, putzen und mit den Kernen in Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
2.
Den Koriander in einem Topf ohne Fett anrösten, bis er würzig duftet. In den Mörser geben und grob zerstoßen. Das Öl im Topf erhitzen und den Kürbis mit Zitronengras, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Ingwer darin kurz andünsten.
3.
Den Kürbis mit der Brühe und der Kokosmilch aufgießen und zum Kochen bringen. Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Min. köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
4.
Die Suppe mit dem Stabmixer im Topf pürieren, mit Limettensaft und Salz abschmecken. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Korianderblättchen mit dem gerösteten Koriander auf die Suppe streuen und servieren.

Für die Fleischesser unter euch habe ich diese Suppe in meiner Variante habe mit kleinen Hühnchenfilets serviert und das Ganze noch mit etwas Sahne und Kürbisöl verschmackofeinert. Ein echter Suppenliebling!!!

Das muss gerührt werden! Unbedingt!!!!

Allgemein, Alltagstauglich, Kinderwelt, Wortkunst

Emma´s Welt und Pfützen mit klatschenden Händen

Leeres Blatt, leerer Kopf, keine Idee, jeder Funke ein Leben entfernt, nichts was mich berührt, entführt, in eine Welt jenseits vom Diesseits. Schließe die Augen, denke an große Themen, die mich bewegen und doch nicht bewegen zu schreiben, zu denken, ein Gedanke reicht aus, zu vermitteln, die großen Gefühle, die Welt zu verrücken, ein kleines Stück. Ein wenig zu rütteln, aufzuwecken aus einer Starre, die wir hassen. Auf der Suche nach Worten, die beschreiben, was wir denken, einen Mitwisser finden, ein Versteher im Dunkeln. Immer tiefer grabe ich in mir, leere Gänge, die Zimmer sind leer. Unbemerkt verschwunden, verabschieden fiel wohl zu schwer. Ein kleines Mädchen greift meine Hand.

„Raus Mamaßen, komm doch!“

Wir gehen durch die Stadt. Der Sommer ist schon weit weg, der Wind nasskalt, kriecht unter die Haut. Meine Tochter sieht nur die Pfützen, schlechtes Wetter ist ihr fremd. Sie bleibt stehen, immer, wenn Musik zu ihr dringt. Lächelt mich an, zeigt auf einen Mann.

Er ist alt, seine Kleidung dünn und verschlissen. Auf dem Schoß hält er eine Gitarre, voll mit Aufklebern, so dass sich das Holz darunter nur erahnen lässt. Unbemerkt rückt Emma-Lilu Stück für Stück an ihn heran. Er beginnt zu spielen. „Tears in Heaven“, seine Stimme klingt voll und trotzdem weit weg, traurig, als ob er das Lied erlebt hat.

Ein Geldstück fällt in seinen Hut. Kleine Hände klatschen. „Bravooo, bravvoo, daafst abba nich traurig sein Mann, so ßön hast du gespielt, dass Pinßessin Lulu fröhlich ist Mann, dankeßööön!

Alte Augen treffen die jungen, alte Augen fangen an zu lächeln. „Wie schön hast du meinen Tag gemacht, kleine Prinzessin Lulu!“

Ein Handkuss fliegt, wir gehen weiter. Manche Tage brauchen keine großen Geschichten, nur Pfützen und kleine, klatschende Hände…

© Sunny Moeller

Emma war ungefähr 2,5 Jahre alt.