Kulinarisch

Und jedes Jahr lockt er mich in den Wald!

Endlich!!! Die Bärlauchsaison hat wieder angefangen und den findest du auf jeden Markt. Meiner kommt heute direkt aus der Natur und zwar von einer wunderschönen Waldlichtung. Man konnte den würzigen Duft schon von weitem erahnen. Ein Pesto mit gerösteten Walnüssen, Olivenöl und Parmesan ist schnell gemacht. Dann hab ich noch ein paar Zucchiniwürfel angedünstet, Spaghetti und Pesto dazu…göttlich! Also, meine Lieben: Ab in den Wald!

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Allgemein

Das mit der Arbeitsmoral und so….

Was ist nur los mit der Jugend von heute? Während ich mich mit 14 um die ersten kleinen Jobs mit anderen geprügelt habe, um mein Taschengeld etwas aufzubessern, muss man die Kids von heute ja praktisch anbetteln, mal ein bisschen aktiv zu werden. Mein Sohn hat für drei Tage einen coolen Ferienjob und wollte noch einen Freund/in akquirieren. Es kamen dankende Ablehnungen, vielfach och nöö, schon um 10 oder ach das geht nicht, ich muss 3 Tage mein Zimmer aufräumen und nee Alter, 100 Euro Taschengeld reicht mir…..

ECHT JETZT?

Was um Himmels Willen ziehen wir da groß? Was, wenn diese Heinis mal auf die Arbeitswelt losgelassen werden? Dauernd hört man von der Überforderung unserer Kinder, der Stress, die psychischen Überforderungen…ich komme nicht umhin, mir die Frage zu stellen, mit genau was sie überfordert werden….Tennis? Geige? Golf? Klavier? Mandarin? Ballett? Setzen wir heute falsche Prioritäten? Stopfen wir sie voll mit möglichst viel Prestige trächtigen Müll und vergessen, sie aufs echte Leben vorzubereiten?

© Sunny Möller

Allgemein

Das Lied zum Wachstum

Fehlt dir was – dann brauchst du was
Brauchst du was – dann musst du was
Musst du was – dann tust du was
Tust du was – dann kriegst du was
Kriegst du was – dann hast du was
Hast du was – dann bist du was.

Bist du was – dann brauchst du mehr
Brauchst du mehr – dann musst du mehr
Musst du mehr – dann tust du mehr
Tust du mehr – dann kriegst du mehr
Kriegst du mehr – dann hast du mehr
Hast du mehr – dann bist du mehr.

Bist du mehr – brauchst du mehr Mehr
Immer immer immer mehr –
Schließlich kannst du nimmermehr
Und brauchst überhaupt nichts mehr.

© Michail Krausnick

…macht mich grad sehr nachdenklich…

Allgemein

Du bist mir gleichgültig

Ich liebte dich mit Leidenschaft,
ohne zu wissen, dass es Leiden schafft,
gleichgültig sei ich dir,
also genauso gut wie ich zu dir?
Die Bedeutung beider Worte sind verquer,
denn erkennt man sie, so ist´s nicht schwer,
das vermeintlich gute führt zum Schmerz,
die gleiche Gültigkeit zum Herz.

© Sunny Möller

Ursprüngliche Bedeutung

Leidenschaft

Aus mittellateinisch „liden“ = „durchmachen oder auch durchstehen“

Das Wort Leidenschaft ersetzte einst das französische Wort Passion und zählt seit dem zu unserem Sprachgebrauch. (wiki)

Ursprüngliche Bedeutung Gleichgültigkeit

Die eigentliche Zusammensetzung des Wortes aus gleich und gültig hat vormals einen völlig anderen, eher konträren Sinn ergeben: Etwas besitzt die gleiche Gültigkeit. Es ist gültig, wie das andere auch.

Der Ausdruck beinhaltete damit sehr wohl eine Wertung im Sinne von etwas ist gleich gültig wie etwas anderes. Mit anderen Worten: Wir bewerten etwas als genau so gültig wie das andere. Dies zeugte von Respekt vor der Gültigkeit des Anderen. (wiki)

Allgemein

Kehrtwende

Die überraschende Wende in der verkehrten Welt,
könnte laufen wie es mir gefällt,
doch macht sie eine Kehre,
gegen die ich mich verwehre,
denn auch wenn die Richtung anders ist,
überraschend gar und nicht mal trist,
nimmt sie doch für mich die falsche Bahn,
so winde ich mich raus aus dieser Wende,
denn beim kehrt bleibt für mich davor das ver,
die Kehrtwende mit verkehrtem Ende.

© Sunny Möller

Allgemein

Was du heute kannst besorgen…

…das verschiebe nicht auf morgen. Ein Satz, der mich überall hin verfolgt. Schon als Kind habe ich es stets zu hören bekommen, mit Vorliebe von meiner lieben Oma. Ich habe den Satz als Kind nicht so recht verstanden, denn das Verschieben betraf in den seltensten Fällen spielen oder Eisessen mit der besten Freundin. Diesen Spruch gab es nur bei irgendwelchen Pflichten und welches einigermaßen normales Kind wird da nicht Meister im Verschieben?

Jetzt als erwachsene Frau mit zwei Kindern, mehreren Jobs, einen Teilzeithund und einem Blog klatscht mir diese Bauernweisheit mehrmals täglich ins Gesicht. Ey, und was bin ich noch gut im Verschieben und Ausreden erfinden, auch Schuldige für das Verzögern meiner ungeliebten Pflichten lassen sich schnell und immer finden. Das Ende vom Lied ist dann immer eine enorme Unzufriedenheit, ein Gefühl des Versagens und der Griff zur Schokolade.

Aber das ist doch keine Lösung. Ich muss mich strukturieren! Kleine Ziele setzen, Terminpläne machen und die gemachten Termine einhalten, Doodle und Google, Notizen und Zettel, psychologische Hilfe, Coaching und Seminare, Optimierung der Struktur der Strukturlosen. Jetzt bin ich allerdings so gestresst vom Strukturieren, es hat mich auch so viel Zeit gekostet. Aber es wird dann besser, sagte man mir.

Ich esse jetzt ein Eis und die Struktur von morgen, macht mir heute keine Sorgen. (auch keine schlechte Weisheit)

© Sunny Möller