Allgemein, Kulinarisch

Das ABC der Nachhaltigkeit: R

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Reisen

Es ist mal wieder soweit, in vielen Bundesländern haben die Sommerferien angefangen und viele von uns treibt es in den Süden oder vielleicht auch noch weiter weg. Da man in den meisten Teilen Deutschlands wohl nicht mit dem gleichen Jahrhundertsommer rechnen kann, wie im letzten Jahr, zieht es doch viele von uns in wärmere Regionen. Aber geht das auch nachhaltig? darf ich jetzt nicht mehr mit gutem Gewissen in ein Flugzeug steigen? Kann ich meine Traumziele wie Indien oder New York jetzt nicht mehr erreichen oder nur unter sehr schwierigen Umständen?

Ich bin ganz ehrlich, ich bin definitiv kein Vielflieger, aber hin und wieder zieht es mich nach Kreta, in die USA und irgendwann würde ich gerne meine Freunde in Indien besuchen. Und das werde ich höchstwahrscheinlich mit einem Flugzeug tun. Doch kann man trotzdem nachhaltig Ferien verbringen? Ich denke schon. Ein bisschen Achtsamkeit bringt bei vielen Dingen eine große Veränderung! Besonders bei dir selbst. Meine Tochter hat dazu einen ziemlich schlauen Satz gesagt:“Warum sind wir eigentlich nicht so schlau wie die Tiere, die machen nicht ihren Lebensraum kaputt.“

CareElite hat unter https://www.careelite.de/nachhaltigkeit-tourismus-nachhaltig-reisen/ richtig gute ideen.

Besonders die Seite http://www.bookitgreen.com hat mir richtig gut gefallen. Wer keinen ALL-inklusive Cluburlaub braucht, sollte dort mal stöbern.

http://www.bookitgreen.com
Eine Auswahl von wirklich „untouristischen“ Urlaubszielen.

Ein weiterer Vorschlag von CareElite ist, seine Reise am besten gleich 3 Monate dauern zu lassen, um möglichst viele Ziele mit nur einer Anreise kombinieren zu können. Hört sich super an, aber da die meisten von uns nicht mehr im Studium sind und sich die wenigstens ein Sabbatjahr leisten können, sollte man das nachhaltig gestalten, was man kann.

Zum Beispiel auf Urlaub in großen Clubhotels verzichten, weil hier oftmals nur der Veranstalter verdient und die Menschen vor Ort, mit ihren kleinen Hotels und Gaststätten, leer ausgehen. Und genau das sollte doch Urlaub sein. Eintauchen in eine andere Kultur, typisches, regionales Essen genießen, anstatt sich in Hotelburgen mit einem touristisch angepassten Einheitsbrei vollzustopfen und sich von angereisten Animateuren bespaßen zu lassen. Geht raus, lernt Menschen kennen, ein Hallo, danke und Auf Wiedersehen bekommt man in jeder Sprache hin.

Ich bin zum Beispiel schon mehrfach über http://www.airbnb.de gereist und habe immer ganz tolle Erfahrungen gemacht. Eine Wohnung mitten in der Toskana, die gleich für Wein, Kuchen und Familienanschluss sorgte und bessere Ausflugstipps hatte als jeder Reiseführer.

Macht euch schlau, einfach mal nachhaltig Reisen googeln und inspirieren lassen. und mich am besten gleich mit.

Eine gute Idee noch für den Weg:

Zero Waste Reise – 13 Tipps für Urlaub ohne Müll

© Sunny Möller

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3 Gedanken zu „Das ABC der Nachhaltigkeit: R“

  1. Schmunzel … Fliegen ist schon so eine Sache. Nachhaltig? Wohl eher nicht. Ich denke, ich versteh aber deine Motivation. Wie soll man sonst mit eventuellen Freunden in wirklich pesönlichen Kontakt bleiben. Ich bin der Meinung: Fliegen muss jeder mit sich persönlich ausmachen.

    🙂 Ich musste auch schmunzeln, als ich AirBnB las. Frag mal die Amersterdamer oder die Bewohner von Barcelona, was die von AirBnB halten. Dieses Geschäftsmodell ist meiner Meinung auch ziemlich fragwürdig. Es dient meiner Meinung nach auch nur der Renditemaximierung einiger weniger, die sich Wohnungen in beliebten Gegenden leisten können.

    Gefällt 1 Person

    1. Das ist bestimmt oft in vielen Fällen so, doch prinzipiell finde ich die Art der Unterbringung wirklich gut. Unsere „Vermieter“ waren meist junge Leute, die jetzt nicht die typischen Gewinnmaximierer waren. Und es ist doch in Ordnung, wenn du durchs Vermieten deiner Bude etwas verdienst. Aber du hast recht, die letzten Jahre hat man leider immer häufiger das Gefühl, dass irgendwelche Investoren auch den Sektor Privatvermietung übernommen haben.🤮

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