Allgemein

Deine Hand

Deine Hand

 

Wird geboren,

kann geben, kann nehmen,

kann fühlen, kann sprechen,

kann sehen, kann streicheln,

kann drohen, kann schlagen,

hebt auf und lässt fallen,

kann zeigen und malen,

kann winken und schubsen,

flehen und wehren, hält fest und lässt los,

kann schützen, sich öffnen,

all das, nur deine Hand.

 

© Sunny Möller

 Und? Schaust du auf deine Hände?

Allgemein, Alltagstauglich

Illusionen

Wir haben einen wunderschönen Postboten. Eine gelungene Vin Diesel-Bruce Willis Mischung. Wenn es klingelt, freue ich mich sogar über Rechnungen. Als ich heute nach Hause kam, hielt er gerade schwungvoll mit seinem kanariengelben Rad vor unserem Haus.

Ich:“Hallo! Sie müssen nicht klingeln. Ich kann Ihnen aufschließen! “

Postbote:“Oh ja, Sie haben einen Schlüssel. Mit Schlüsseln kann man aufschließen! “

Ich (irritiert):“Ja, ich denke, dafür wurden sie gemacht!“

Postbote:“Wofür wurde ich gemacht?“

Ich:“Nicht Sie, die Schlüssel! Zum aufschließen! “

Postbote:“Ich hab keinen, Sie?“

Es war so schön, ihn schweigend zu kennen. Ab heute muss ich mich wieder über Rechnungen ärgern….

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Good old times…

When I am going durch the city the last days, I was kind of nostalgisch. The streets are full with kids and teens with little Bildschirmen in front of them. Tipping, mailing, whatts apping, spieling, twittering, facebooking, no unterhalting. I don´t want to copy my Oma with the Spruch „Früher war alles besser!“, but sometimes…..

Thinking about my Kindheit. With no I-Phones, Androids and Laptops. Think about my son when I starting wegnehming his Elektro stuff. He looks like someone who verloring a loved one, air-klicking with his Daumen.

Think about my Schulzeit. We spend our Pausen with Gummitwisthüpfing with kind of Schlüpfergummi. Talking about Jungs, lästering and flirting for real, with real Berühring and real Angrinsing. You could hear the LOL! Laut! In to the face!

And we was Meister of Zettelschreibing while teachers unterrichting. „Do you want to go with me? Cross. Yes, No, decision after knutsching.“ We played Käsekästchen and Schiffe versenken on Rechenpaper. And we had books. Books made of paper. Knistering, smelling and looking like books.

And what about music? I had tapes and starting Aufnehming from the radio. Waiting for my song, erwisching only the end with the dump Gelaber from the Moderator. And we must spuling. More spuling than hearing. First Plattenspieler with 14. First LP from Barry White. Long Play!!! It says alles!

And then? Then comes PacMan! And the first computer for playing. Commodore 64. Only one Kind in the Dorf had one. We are pilgering to him. Playing tennis with two Balken and a beweging point on the Bildschirm. And we loved it. Starting of Drogensumpf.

And today? Tipping on my Mac, whatts apping on my mobile, had a cloudplayer for my music and a Kindle which I cannot blättering.

I miss the good old times…….sometimes.

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Pille gegen Zeit

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(Quelle: dewezet)

Es ist die schönste und gleichzeitig größte Herausforderung in unserem Leben. Kinder. Sie beherrschen das Upside down wie niemand sonst. Sie lassen uns lachen, verzweifeln, wundern, staunen, erleben und lieben, wie niemand anders es kann.

Doch Kinder sind vor allem eins, ein Überraschungspaket. Angst einflößend, in unserem, so gut durchorganisierten Leben. In einer Welt voller Bewertungsportale, wird vor einer Neuanschaffung erst einmal recherchiert, wie hoch der positive Prozentsatz ist.

Nur verteilt das Internet noch keine Sternchen für Kinder. Wie würden sie auch abschneiden, im Preis-Leistungsverhältnis? Wo doch schon bei der technischen Ausstattung weder an den Off-Schalter, noch an den Lautstärkeregler gedacht wurde. Von der Menge an Zeitaufwand, was man in dieses „Produkt“ investieren muss, gar nicht erst zu reden.

Und dann die ganzen Krankheiten. Und an dieser Stelle seien nicht Masern, Röteln und Mumps erwähnt. Ich rede über den steten Anstieg „psychischer Auffälligkeiten“ bei Kindern. So waren vor 20 Jahren ungefähr 1500 Fälle von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) in Deutschland bekannt, im vergangenen Jahr waren es 700.000.

Sicherlich ist es immer schwieriger geworden Kind zu sein, aber können wir es uns wirklich so einfach machen und sagen, schlechte Ernährung und die mediale Verseuchung unserer Kinder ist schuld an dem Problem? Oder sind  doch die verkürzte Schulzeit, kaum Freizeit und steigender Leistungsdruck das Problem?

Egal. Dafür gibt es Pillen. Und immer mehr Ärzte, die zum Rezeptblock greifen und verschreiben. Schließlich will der neue Porsche finanziert werden und der Golfclub bezahlt sich auch nicht von ein paar gesunden Kassenpatienten allein. Probleme werden chemisch ruhig gestellt. Kinder werden in Psychopharmakawatte gepackt, damit sie einigermaßen funktionieren und man sie so bis zur Volljährigkeit schifft. Aber was werden das für Erwachsene?

Kinder brauchen Zeit. Sie sind kein modisches Accessoire, was man sich neben Karriere und Manolos noch zulegen sollte. Und sie lassen sich nicht dauerhaft mit Medikamenten wegorganisieren. Sie besitzen keine Garantie und kein Umtauschrecht. Vielleicht unterscheiden sich die Kinder von heute gar nicht wesentlich von den Kindern, die wir mal waren.

Wach, neugierig und hungrig auf das Leben. Und sie wollen Zeit mit uns verbringen, uns mitnehmen in ihre Welt! Jetzt noch! Wie lange noch?

© Sunny Möller

Allgemein

Merry Christmas……

Liebste aller Blog-Gemeinden!

Merry, merry Christmas und das größte Dankeschön, was ich verpacken kann, fürs Teilen, fürs Liken, fürs Lesen und Zuhören bei „Meiner Sicht der Dinge“!!!

Viel zu tun gab es für den Rest des Jahres, Ideen versammeln sich in meinem Kopf. Habe angefangen, sie für Euch auszupacken. Also dranbleiben, wir lesen uns hier!!!!!

Eure Sunny

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Kussecht

Küssen, knutschen, busseln, herzen, schmecken, diese Woche beschäftigt mich stark die Küsserei. Gibt es gute und schlechte Küsser? Kann ein schlechter ein guter Küsser werden, beim richtigen Kusspartner? Weiß man es, wenn man ihn sieht? Spricht der Mund eine Kussvorschau aus? Küssen volle Lippen besser als schmale, ist der Druck entscheidend, oder die Kopfneigung? Was ist mit der Größe der Nase? Kann sie stören, wenn die Küsse leidenschaftlicher werden? Passt jeder Mund zu jedem anderen, oder gibt es auch da die Topf-Deckel-Theorie? Macht die Übung den Meister? Hält man dabei den Kopf, die Taille, streicht man durch die Haare, sofern welche da sind? Ist ein guter Küsser, ein guter Partner im Bett?

Viele Küsse in vielen Jahren und den ersten vergisst man nicht. Sunny ist 14, Ben 13. Sunny 1,76, Ben nicht. Erster Kuss, ganz schüchtern, mit Sunnys Gekicher. Weiche Lippen, zaghaft. Nach dem dritten Treffen sagt Ben: “Komm Sunny, wir küssen jetzt mit Zunge!“ Sunny: “Bist du bescheuert, ich will doch nicht deine Spucke in meinem Mund haben!“ Dann macht Sunny Schluss! Es wurde besser, mit der Zeit…..

 

© Sunny Moeller