Allgemein

In der Weihnachtsbäckerei…

img_6870
So, versprochen ist versprochen! Die erste Backrunde ist geschafft, hier und da muss noch ein bisschen dekoriert werden, aber heute gibt es schon mal zwei sensationell einfache Rezepte, die mit wenig Zutaten auskommen und gerade deshalb so köstlich sind! Viel Spaß beim Nachbacken.

Prinz die Rolle

Für den Teig:

200g Mehl (immer gern Dinkel Typ 603)
75g Speisestärke
100g Zucker
1 Ei
175g Butter
50g Mandeln gemahlen

Nachdem ihr die Stärke und das Mehl aneinander vorgestellt habt, lasst ihr die anderen Partygäste dazu kommen und gebt ihnen den Mixer-Boogie! Anschließend eine halbe Stunde ausruhen lassen, danach mit der Rolle platt machen und Kreise ausstechen (dafür eignen sich gut Gläser von der Party). Keine Scham, sie lieben es! Danach schick sie, auf Backpapier gebettet bei 180° Umluft in die Warmluft für ca. 10 Min.

In der Zwischenzeit kommt die

Füllung:

100g Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)
100g Marzipan-Rohmasse
100g Butter

und fürs schick machen jede Form der Dekoration! 🙂

Die Kuvertüre im Wasserbad zum Schmelzen bringen, das Marzipan reiben, als ob es Käse wäre. Dann die flüssige Schokolade mit Marzipan und Butter zu einem sündigen Komplott zusammen führen. (cremig rühren kann man es auch nennen)

Dann wird der Prinz gerollt. Keks, ein Löffel Füllung, Keks, dekorieren nach Geschmack und Lust und Laune!

Allgemein

Kekse backen und parken auf Lücke

Kennt ihr dieses Parken auf Lücke? Diese Parkexperten, die gerne zwischen den Autos so viel Platz lassen, dass bei dir die Schweißdrüsen vor Genervtheit anspringen. Zu wenig für einen Smart und zu viel für einen Igel.
Das Problem haben wir jedes Jahr beim Kekse ausstechen. Es wird so auf Lücke gestochen, dass weder ein Mond, noch eine dämliche Sternschnuppe dazwischen passen. Also bleibt immer ein Teigklops übrig, der wieder mütterlich zusammen geknetet wird, bis er langsam eine aschgraue Farbe annimmt. Die Kinderhände sind mittlerweile allerdings sauber.
Dieses Jahr habe ich gleich mal ne Ansage gemacht! Schluss mit der Romantik! Mit den süßen Engelchen und den putzigen Rentieren! Hier wird gefälligst zeitsparend gestochen, damit das Keksglas voll wird!!!! Was dabei rausgekommen ist, seht ihr oben! Dass Kinder auch immer alles so genau nehmen müssen!!! 🙂 💋💋💋

Rezepte gibt es morgen auf meinem blog!

Allgemein

Balla balla oder was???

(c) fotolia

Kaufen, los kaufen, kaufen, kaufen, kaufen!!!!! Beeilt euch!!! Das ist die Schangße! Es ist Black Friday!!!!! Ich dachte die ganze Zeit, das hat was mit der Börse zu tun. Nee, Kinners! Es regnet Prozente, also galoppi! 20 % auf alles, außer Tena Lady! Der Sale schlechthin!!! Ernsthaft? War nicht gerade erst Presale, Summersale, Autumn-beginning-sale, Schokoweihnachtsmänneranfangssale, Presilvesterraclettekäsesale, David-Garrett-Arschgeigen-Super-Sale, WeihnachtennahtichbrauchneKugel-Sale??? Welchen Sale braucht ihr denn noch, um zu wissen, diesen Super-giganto-du-ficki-ficki-Spartütensupergaukli holen Sie bei dir spätestens bei dem total überteuerten Starbucks Dreckskaffee für 98,50 wieder rein. Den du schlürfst, während du dich über dein Superschnäppchen am Black Friday freust! Bumm, tschak, bumm, das Fest der Liebe rückt näher und näher!

Happy weekend and a lot of fun in the totally überfüllten Einkaufspassages!

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich, Kinderwelt, Stimmungslage

Emma´s Welt der Worte und ihre Bedeutung

„Ich hasse es, ich hasse, ich hasse es! Dieser Kanapilatismus zerstört die Welt! Die Liebe, einfach alles!!!!“

„Emma, ich glaube du meinst Kapitalismus!“

„Nein Luluke, das meinte ich überhaupt nicht! Kapitalismus hat Mami schon erklärt. Alle wollen immer mehr, sind nie zufrieden und werden immer geiziger! Ich meine, bald ist es soweit!!! Sie fressen sich gegenseitig auf!!!“

„Ach so, du meinst Kannibalismus!“

„LULUUUKE! Die Mischung Luluke, die Mischung! Die ganzen Leute werden immer verrückter nach ganz viel Geld, dass sie nur noch für Angebersachen ausgeben wollen. Und wo sparen sie, Luluke? Wo sparen sie?“

„Wo?“

„Beim Essen Luluke! Verstehst du das jetzt mal endlich??? Die Menschen sparen beim Essen! Also fangen sie an, sich gegenseitig aufzufressen! Das bedeutet dann immer weniger Menschen und immer mehr Geld!“

Irgendwie hat sie doch ziemlich viel verstanden!!! ❤

(c) Sunny Möller

Allgemein

R.I.P. Telefonzelle

(c)fotolia
(c)fotolia

Wer in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen ist – für den war ein solcher Kasten der Anschluss zur Welt. Im Winter war’s eiskalt, im Sommer brütend heiß, drinnen hausten Spinnen, Käfer, Schnaken – egal. Für 20 Pfennig konnte man Dauergespräche führen.
Die Folge: Warteschlangen. Und Wutausbrüche, wenn jemand gegen die Scheibe bollerte oder die Tür aufriss und rief: „Leg endlich auf!“
In den 80er Jahren war Schluss mit Dauergesprächen: der 8-Minuten-Takt wurde eingeführt. Jetzt hieß es: noch mehr Kleingeld dabei haben. Und hoffen, dass die Münzen nicht immer durch den Schlitz fielen.
Manchmal half es, die Münzen am Telefonkasten zu reiben, um sie statisch aufzuladen. Manchmal aber auch nicht: Ohne Geld-Nachschub war das Gespräch plötzlich weg. Einfach weg. Für die ganz jungen unter euch: Is wie Akku leer, Alter!
Jetzt gibt es gerade mal noch 30.000 Telefonzellen deutschlandweit…und ich habe es nicht mal gemerkt. Es hat mich nicht gekümmert. Irgendwie traurig…ich weiß aber noch, wo mal eine stand. Vielleicht stelle ich da mal eine Kerze auf…vielleicht erinnert sich ja noch jemand.
R.I.P. Telefonzelle.

Allgemein

Füttern, Eier kraulen, loben!

https://powerofhumans.com/2016/10/march-hope-thousands-palestinian-israeli-women-spend-two-weeks-walking-together-peace/

Die Nachrichten sind voll von Berichten über neue Waffenkäufe, Kriegsverbrechen und Panzern, die vor irgendwelchen Grenzen hin und her fahren. Ein Anschlag kann nur durch einen Gegenschlag eliminiert werden. Echt jetzt? Alles unter dem Deckmantel von Recht und Frieden. Heute morgen habe ich dieses Video gesehen, bei dem israelische und palästinensische Frauen auf die Straße gehen und gemeinsam für den Frieden eintreten. Mit Gesang, mit Gitarren und Trommeln. Zusammen, ohne irgendwelche Waffen. Ist dieses Machtding und das BUMM vielleicht ein typisches Männerding? So ein Pimmelfechterding? Wer hat den Größten? Wer hat das größte Auto, wer hat am meisten Geld, wer hat die größte Macht? Dabei hat man den Jungs von heute doch schon erklärt, dass es nicht auf die Größe ankommt. Ist unser weltweites Gesamtdesaster ein Durchblutungsproblem?

Selbst wenn die Größe, gepaart mit guter Technik entscheidend sein sollte, so befindet sich während des Koitus kein Blut im Kopf. Großes Ding, kleines Ding, egal. Da 90 % der Männer schon nach dem Aufwachen ihr Blut willenlos umgeleitet haben:“Dafür können wir nix! Das passiert einfach so…“ sollte man vielleicht in der Zukunft sich aufs Wesentliche konzentrieren. Füttern, Eier kraulen und für irgendwas loben. Das würde das Gefahrenpotenzial minimieren und mit den anderen Männern (echten Menschen) könnte man mal anfangen, Lösungen zu finden!

(c) Sunny Möller

Allgemein

Zeit

dandelion

Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig:
Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter:

Schritt – Atemzug – Besenstrich.

Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.

„Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“ Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:

„Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:

„Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort:
„Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“

Er nickte vor sich hin und sagte abschließend:

„Das ist wichtig.“

(aus dem Buch „Momo“ von M. Ende)

 

Bild: fotolia

Allgemein

Schokolacka Hüfty Hüfty

fullsizerender-3

Da ich mich momentan in meine Schreibhöhle verkrochen habe und nichts mehr geht außer tippen und essen, kam mir dieser Kuchen oder soll ich lieber sagen, dieses Teufelswerk der Backkunst gerade recht. Ich muss dazu sagen, dass ich in einer Hausgemeinschaft lebe, die schon fast an eine Kommune erinnert. Nur ohne Sex. 🙂 Man kümmert sich, man überrascht und tratscht, weint und lacht, sinniert, feiert und trinkt, passt auf und schimpft. Großartig und inspirierend. Dieser Kuchen ist so ein Nachbarschafts-Goody von der wunderbaren Claudia Thimm, bei der leider nie etwas an der Hüfte kleben bleibt. Backt ihn, genießt ihn und pfeift auf jede Kalorie! Oder wie meine liebe Freundin Tabea weise sagte:“Ich nehme zwei, dann verteilt es sich gleichmäßig auf die Hüften!“

Schokolacka Hüfty Hüfty

Für den bösen Teig
250g Butter oder Margarine
250g brauner Zucker
5-6 Eier
200g gem. Mandeln
100g Mehl
3/4P. Backpulver
1 Essl. Rohkakao
1 Schluck Rum (Mundmaß ja, schlucken nein)

Butter oder Margarine mit Zucker verrühren bis sich eine kalorienfreudige Masse ergibt. Danach die Eigelbe ins Fett-Zucker Gemisch eintauchen lassen, bis sie sich restlos vereinigt haben. Anschließend die Mandeln, das Mehl, den Kakao,den Rum und das Backpulver wie einen Saharasturm unter die cremige Masse montieren. Stop! Ich glaube da fehlt noch ein Augenzwinkern Salz. Zum Schluss verwandelt ihr die Eier noch in ein Schneegestöber und dann Köpper in die Schokopracht. Bei 170° heißvonbeidenSeiten 50 Minuten backen. Nach dem Auskühlen in der Mitte durchschneiden und mit geschlagener Sahne (Menge variabel) füllen.

Für die noch bösere Glasur

200g Blockschokolade
50g Kokosfett
evtl. ein Schuss Sahne (da kommt es ja nun auch nicht mehr drauf an…)

Im Wasserbad schmelzen lassen und den Kuchen damit verkleiden…als ob er es nötig hätte! ❤

Kennertipp: Genießen und anschließend platzen!(Zitat C. Thimm)

(c) Sunny Möller

Allgemein

Der Schokohimmel kann auch weiß sein….

Gerade bei Schokohimmel.com entdeckt. Also wer noch einen Sonntagsschmatz braucht, ich versuch mal schnell noch weiße Schokolade zu bekommen….<3

Neuigkeiten aus dem Schokohimmel Dieser Blondie-Kuchen ist nur etwas für echte Süßmäuler: mächtig, buttrig, süß und superfudgy. Backt die Blondies nur, wenn ihr euch auch das Auffuttern zutraut 😀 . Beim Blick auf die kurze Zutatenliste werdet ihr sehen, was ich meine. Das Rezept … Weiter Der Beitrag Für Süßmäuler: buttriger, unterbackener Blondie-Kuchen (fünf Zutaten)…

über Für Süßmäuler: buttriger, unterbackener Blondie-Kuchen (fünf Zutaten) — Schokohimmel