Allgemein

Schau mal hin!

Eier, Milch, vielleicht ein bisschen Aufschnitt, wie hieß noch mal dieser Käse, den die Kinder so gerne mögen? Irgendwelche Termine diese Woche? Bald ist Weihnachten, ob es wohl endlich mal schneit?……..Kopf hoch, Sunny! Gesichter, schau mal hin! Sie erzählen etwas! Sie hinein!

…Ich frage mich die ganze Zeit, warum er nicht anruft? Er hat gesagt, der Abend sei grandios gewesen und er ruft die Tage an, was heißt denn, „die Tage“?…

…und wenn es doch was Schlimmes ist, was ist, wenn es Krebs ist? Der Arzt hat so komisch geguckt. „Jetzt machen Sie sich mal keine Sorgen, Frau Kinter!“ Ich habe solche Angst…

…Wenn sie mich jetzt noch einmal in der Öffentlichkeit ´mein Moppelchen´ nennt, krieg ich ´nen Anfall und nenne sie Hängetittchen. Es gab mal Zeiten, da hat sie mich Hengst genannt, da war ihr Busen auch noch weiter oben. Liebe ich sie eigentlich noch?…

…65, ab morgen bist du Rentner Karl, blödes Gefühl, irgendwie. Du hast jetzt immer frei Karl, gutes Gefühl, irgendwie…

…ich hab 2 Fünfen, schon wieder 2 Fünfen, Ole hat gesagt, ich bin zu doof zum Atmen, Papa wird stinksauer sein, ich will gar nicht nach Hause gehen…

…ein Baby, ein Baby, ein Baby, ich glaub es wird ein Mädchen, wie sag ich das Mike, ob er sich freut?…

So viele Gesichter, so viele Geschichten. Alte, Junge, große Nasen, kleine Ohren, kurze Beine, lange Haare, große Augen, schmale Hände, einzigartig jedes Mal! Hinsehen, aufnehmen, ansehen, lächeln, denken, mitfühlen, raten, fragen, erkennen, zuhören, mitgehen.

Schaut mal hin!! Jeder Mensch ein Buch!

© Sunny Möller

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Allgemein

Denkt an eure erste Begegnung…

Wenn dich die wunderbare Fotografin Janina Warnke fragt, habt Ihr Lust ein Paarshooting auf Kreta zu machen, wer kann da schon nein sagen? Da lassen wir uns auch gerne in Flipflops auf jeden Berg jagen!❤️

„Schaut nicht in die Kamera, denkt an eure erste Begegnung.“

Wir lachen, beide, von ganzem Herzen. Es ging um Seepferdchen und Polizisten.

(c) Janina Warnke

https://www.janinawarnke-hochzeitsfotografie.de

Allgemein, Alltagstauglich

Täuschungsmanöver Teil 1 – Auf der Suche nach Mr. Right oder so ähnlich – Heute: Der Arbeiter

Nachdem ich mir das „Shades of Grey“ Thema so einigermaßen erklärt habe, würde mich jetzt doch mal interessieren, wer denn nun unser sexual Mr. Right ist. Das Po versohlen kann ja auf die Dauer auch nicht so das Richtige sein. Warum Täuschungsmanöver? Echt jetzt? Als hätten wir nicht alle irgendwann einmal „Harry und Sally“ gesehen und hätten es selbst nicht schon mal praktiziert. Seitdem weiß sogar die männliche Bevölkerung, ja, Frauen täuschen den Orgasmus vor. Manche hin und wieder, andere ständig! Da dachte ich, warum nicht mal die unterschiedlichen Typen vorstellen, die uns so zum Vortäuschen bringen. Vom Arbeiter zum Richtigmacher. Wobei der letzte zum Schluss kommt. Im doppelten Sinne!

So erzählte mir eine Freundin gestern von ihrer neuen Errungenschaft. Nix Handtasche, nix Schuhe, Mann!

„Weißt du Sunny! Der Typ war echt heiß! Konnte gut tanzen, du weißt ja, was man über Typen sagt, die gut tanzen können?“

„Schwul?“

„Oaah, neinnn! Dass sie gut im Bett sind natürlich!“

„Und?“

Bettina verdrehte die Augen.

„Ich habe ihm nach fünf Minuten einen so lauten Orgasmus vorgespielt, nur damit ich sein Gegrunze beim Vögeln nicht mehr hören muss!“

Ich musste grinsen. Bettina war eine sexuell emanzipierte Frau, die sich holte, was sie brauchte. Leider waren hin und wieder auch Nieten dabei.

„Hast du den Herpes vom Knutschen?“

Sie verzog den Mund.

„Hör bloß auf. Ich hatte keine Lust mit ihm zu schlafen, aber der sah so unbefriedigt aus und irgendwie hat er mir leid getan. Also habe ich ihm einen geblasen. Ich habe ihm noch gesagt, er soll bescheid grunzen, wenn er kommt! Sagen, natürlich habe ich sagen gesagt!“

„Und?“

„Er hat mir die Ohren zugehalten!“

„Ohhh! Kenn ich ihn eigentlich?“

„Keine Ahnung! Marko Keiler, arbeitet irgendwo im Marketing!“

Ich musste schlucken! Klar kannte ich Marko! Heiß, heißer, Flachpfeife! Na ja, schlucken musste Bettina anscheinend auch, so ohne was zu hören… 🙂

Ich hatte Marko in einem dieser hippen Hamburger Clubs kennengelernt. Eigentlich so eine typische Abschlepp-Disko.
Aber Disko sagte man im neuen Jahrtausend nicht mehr. Eine Disko heißt jetzt Club. Und man geht vorher auch nicht mehr in eine Kneipe zum `Vorglühen´, sondern in eine Bar, mit Lounge, zum Chillen. Jedenfalls waren Marko und ich nach so einem chilligen Abend zusammen im Bett gelandet.

Marko war einer dieser Vertreter, bei der jede Frau einen Orgasmus vortäuschte, nur um es schnell hinter sich zu bringen. Er war weder der Romantiker, noch der Latino-Lover. Marko war ein Arbeiter. Er musste irgendwo einmal gelesen haben, was die erogenen Zonen der Frau waren und arbeitete sie gewissenhaft ab.

Zuerst normaler Zungenkuss, dann fordernder bis hin zum Kiefer ausklinken, anschließend ein paar Ohr- und Halsbisse, um das Kopfprogramm abzurunden. Danach ackerte er sich weiter zum Busen vor, um sich dann ganz innovativ zwischen die weiblichen Schenkel zu wagen.

Man sollte hierbei vielleicht noch erwähnen, dass Marko immer einen 3 bis 5-Tage-Bart trug, um sein Babyface zu vertuschen. Das führte wiederum dazu, dass Frau im Gesicht aussah, als hätte sie einen akuten Neurodermitis-Anfall.
Die Brustwarzen seiner Opfer mussten die nächsten 10 Tage mit einer Wundschutzcreme wieder aufgepäppelt werden. Und was die Sache zwischen den Schenkeln und weiter betrifft, aua.

Also war jede Frau, die mit Marko im Bett landete, stets darauf bedacht, den Orgasmus ziemlich schnell vorzutäuschen, damit sich die Schmerzen in Grenzen hielten. Demzufolge hielt Marko sich für den größten Liebhaber aller Zeiten!

Aber merkt euch eins, liebe Männer: Kommt Frau schnell, kommt sie oftmals gar nicht.

„Und? Siehst du ihn wieder?“

Bettina tippte sich an die Stirn.

„Bist du bescheuert? Nee, ich treffe mich morgen mit Johannes. Bei mir aus der Firma! Ich brauch jetzt was Verständnisvolles. Der Johannes ist total lieb!“

Morgen: Der Liebe

(C) Sunny Möller

Allgemein

Talk like the beak is grown at you!

I am abolutely umgehauen from the very very big Rückmeldungen about my perfect English. I thänk you so matsch but ich weiß. But it goes me schon under the skin. For me it is a perfect way and also for you that you know what I want to press out. An old lady wrote me, her English is under all pig, but at me she feels kompetent (in this fall not inkontinent)

It is pfanni and wirklich nobody check out my or your dismisseseseses. Everybody andaständ me, lacht with me and comes not very speakly inkontinent over. This gives you a very good Speakfeeling, you musst not nachdenken about grammar or is it the right way to answering (what a bekloppt word).

You can talk like the beak is grown at you. So feel free and go out and put your wonderful English in any direction. I will understand you! Everybody will understand you! And we can alle a very pfanni and entspannte community, where nobody feels sich outclosed when sein English ist not so perfect!

And at the end we have peace, joy and eggcakes! ❤

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Mann, hast du´s schwer!

„Jetzt fängt sie wieder an, über uns herzuziehen! Ja, ja, ja, wir Männer denken nur mit unserem Schwanz! Wir sind völlig unfähig, die Bedürfnisse von euch Frauen zu verstehen!“

STOP!!!!

Gibt es Arschlöcher unter den männlichen Spezies? Aber sicher! Würde ich die partnertechnisch in Betracht ziehen? Aber sicher! Glaubt mir, ich hatte die Creme de là Creme in dieser Kategorie! Waren gute dabei? Aber sicher! Wusste ich es zu schätzen? Aber sicher nicht! Besonders geliebt habe ich die „bösen Buben“ und ich glaube, ich bin nicht die einzige im weiblichen Kader, der es so geht.

Aber was muss Mann denn nun haben, dass er partnerschaftlich für uns in Frage kommt? Bei einem Gespräch mit einer Freundin sind mir sämtliche Kronleuchter aufgegangen. WIR SIND NIEMALS ZUFRIEDEN! Vielleicht haben Männer das einfach akzeptiert und lassen uns meckern. Sie besinnen sich auf das, was sie können…meistens jedenfalls oder wovon sie glauben, dass sie es können. Seht ihr, niemals zufrieden.

Er soll nett sein, aber kein Weichei, er soll einen guten Körper haben, aber nicht so gut, dass wir uns fett fühlen, er soll wissen, was er will und machen, was wir wollen, er soll sich um die Kinder kümmern, aber bitte wie wir uns das vorstellen, er soll uns zuhören, aber ohne dass wir was sagen, unsere Wünsche erkennen, er soll erfolgreich sein, aber Zeit haben, wir wollen um ihn beneidet werden, was nicht heißt, dass er es merken soll, dass ihn auch andere Frauen toll finden, er soll Sex haben, aber bitte nur wenn wir in Stimmung sind, denn Männer sind ja eh immer in Stimmung, er darf nicht krank werden, weil Männer Jammerlappen sind, er soll ne Schulter zum Anlehnen bieten, aber uns damit nicht in unserer Emanzipation beschneiden, er soll Gefühl zeigen, aber bitte nicht heulen und sich in unsere Arme werfen, er soll was verwegenes, jungenhaftes haben, aber nicht kindisch sein und vor ALLEM SOLL ER UNS FÜR DAS GRÖßTE UND PERFEKTESTE WESEN DER WELT HALTEN!

An dieser Stelle habe ich echtes Mitgefühl!

Doch wenn es diese Kategorie einfach nicht zu geben scheint, wäre es dann nicht vernünftig, die pflegeleichte Variante, lieb und nett mit gutem Körper zu nehmen? Was treibt uns in die Arme der Männer, die uns auf längere Sicht nicht gut tun? Von der einen Ausgabe sind wir gelangweilt, die andere macht uns fertig! Was verdammt wollen wir?

© Sunny Möller

Wortkunst

Die Ent-scheidung

Ist die Scheidung eine Trennung,
so zieht sie Schlechtes hinten dran.
Lässt das eine fallen um das Zweite zu erwählen.
Und wenn ich nicht will oder nicht kann?
Entdeckung und Entwicklung sind mir da die liebsten
Mit dem Ent oder kennt,
ihr andre dieser Wörter,
die kein Unbehagen nennt?

 

© Sunny Möller