Allgemein, Alltagstauglich

Cetriolo senza chic&mic

Mein kleiner Garten lässt mich gerade täglich etwas ernten. Ich habe gelernt, dass Salatgurken, wenn sie noch klein sind, Stacheln haben können und dass sie ganz besonders  schmecken. Nicht nur weil eigenes Bio, nee, ich habe monatelang mitgefiebert. Vor Schnecken mit Eierschalen beschützt, ein Kürbis, der sich seinen Weg zu unserem Haus baut, beobachtet, zu viel Regen verflucht, gegen Trockenheit gegossen. Die ersten Ernteerfolge waren so ein tolles Gefühl und genau danach schmeckt die eigene Gurke, einfach besonders. Deshalb muss ein einfaches Dressing her, denn das Aroma ist unvergleichlich.❤️

Dressing:

Saft einer Bio Zitrone
Rapsöl
Ahornsirup
Salz und Pfeffer
klein geschnittener Schnittlauch (frisch oder TK)

Gurke schälen oder nicht, würfeln oder anders, Dressing mischen, schmecken, zur Gurke kuscheln lassen, Baguette, Bratwurst, Kartoffelmaus, wie ihr wollt. Augen zu, schmecken.

Würfeln, schälen oder nicht.

Schnittlauch meets Gurke

Weniger isst mehr

Baden und genießen!❤️❤️❤️

(c) Sunny Möller

Autorenquatsch

Im Kopf einer Autorin

Es ist viel los im ersten Stock. Da rennen sie wieder hin und her mit irgendwelchen Zetteln, der Szenenwechsel läuft dauernd gegen die Wand. „Hey, hat einer die Inspiration gesehen?“ Leises Getuschel, zaghaftes Gelächter. Der laute Gedanke brüllt: “Die knutscht draußen mit der Idee!“ Die Einfälle verstecken sich hinter der Grammatik. „Wie bitte?“ Der Roman tobt.

„Die Lyrik hat gerade gekündigt, weil sie ein Verhältnis mit dem Ausdruck hat und jetzt das? Die Belletristik steht schon vor der Tür und alles was wir haben ist eine ideenberauschte Inspiration?“ Die Absätze versuchen den Roman zu besänftigen. „Die ersten 5 Kapitel sind doch schon auf dem Weg nach unten und der Titel wird Madame Belletristik schon beruhigen.“ Der rote Faden brachte Wein.

© Sunny Möller