Kulinarisch

Verbotener Matzo-Brei aus „Reisehunger“ von Nicole Stich

Sonntags gibt es immer Rührei. Jeder hat hier so sein eigenes Rezept. Die einen mischen ein bisschen Mineralwasser zwischen die Eier, die anderen nehmen Milch oder Sahne. Dann gibt es noch bestimmte Kräutervorlieben, mit oder ohne Käse, der Rühreiphantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mir persönlich fehlte immer so der letzte Genießerkick. Das hat sich heute schlagartig geändert. „Reisehunger“ von Nicole Stich habe ich bestimmt schon ein Jahr, aber außer einer Menge an Post-Its auf fast allen Seiten habe ich bisher kein Rezept ausprobiert. Das hat sich heute morgen geändert. Der „Verbotene Matzo-Brei“ musste es sein, schon allein des Namens wegen. Wie auch Nicole Stich, liebe ich jüdische Gerichte. By the way, auch der Bagel ist jüdischen Ursprungs. Verboten deswegen, da der jüdische Glaube kein Schweinefleisch erlaubt. Darauf verzichten würde ich in diesem Fall aber auch sehr ungern. Und versucht unbedingt den Tipp mit dem Ahorn-Sirup! Matzen sind übrigens ein ungesäuertes, crackerähnliches Brot, was man in den meisten größeren Supermärkten oder auch Bioläden findet. Das Kochbuch ist eine absolute Kaufempfehlung! Und jetzt mal schnell verboten gut genießen!

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Kulinarisch

Ruckzuck-Schwarzwälder-Kirsch vom Blech – unglaublich glutenfrei

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit glutenfreier Ernährung. Bin ich allergisch oder habe ich eine Unverträglichkeit? Keine Ahnung. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass mir der Weizenkonsum etwas zu schaffen macht. Ich war und bin ein wahrer Weizenjunkie, Vollkorn und Konsortien ist nicht so mein Ding. Scheint ohnehin ein nordisches Phänomen zu sein, denn kaum jemand auf der südlichen Halbkugel isst dunkles Brot, hat aber weder mehr Verdauungsprobleme als der gemeine Vollkornbrotesser noch anderweitig mehr Krankheiten oder Störungen.

Komischerweise habe ich in anderen Ländern dieses Weizenproblem nicht. Entweder bin ich dort entspannter oder der Weizen ist ein anderer. Lange Rede, kurzer Sinn, mein Liebster hatte Geburtstag und eine Schwarzwälderkirschtorte musste her. Die gibt es genau einmal im Jahr und es darf auf keinen Fall eine andere sein. Da ich keine Lust auf die klassische Version hatte und zusätzlich das Ganze noch glutenfrei gestalten wollte, machte ich mich auf die Suche.

Glutenfrei bedeutet oft Reismehl, Maismehl, etc. pp. und viefach schmeckt alles nicht so richtig kuchig, brotig oder pizzig. Ganz anders der Kuchen, gepostet auf http://www.springlane.de! Ich suchte in der Zutatenliste verzweifelt nach einer glutenfreien Mehlsorte. Ich dachte erst, sie haben was vergessen im Rezept, aber nein, es gehört genau so und schmeckt einfach fabelhaft. Ich habe beim Boden eine Mischung aus Gummi und Pudding erwartet, doch es war einer der besten Schokoböden, die ich bisher gegessen habe. Probiert es aus. Unverträglichkeit oder nicht, der Kuchen ist wirklich ein Genuss! ❤

Natürlich gibt es das Rezept direkt bei Springlane, bei mir in etwas geänderter Version, weil mir sowohl die Menge der Kirschen als auch der Sahne zu wenig waren.


Zutaten Boden:

1 Tasse(n) Pflanzenöl, geschmacksneutral
1 Tasse(n) Zucker
5 Eier
3 Päckchen Schokoladenpuddingpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Backpulver

Für die Kirschfüllung

2 Gläser Sauerkirschen (Abropfgewicht 350 g pro Glas)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
6 Esslöffel Kirschwasser

Für die Sahnefüllung

750 g Sahne
3 Päckchen Sahnesteif
2 Teelöffel Vanilleextrakt/Vanillezucker
3 Teelöffel Zucker
Zum Dekorieren
1 Päckchen Schokoladenraspeln

Besonderes Zubehör

tiefes Backblech (Fettpfanne)


Zubereitung:
1.

Backofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.

2.

Für den Teig Öl mit Zucker, Eiern, Schokoladenpuddingpulver, Vanillepuddingpulver und Backpulver 10 Minuten miteinander verrühren.Teig auf das Blech streichen. Im heißen Ofen 15 Minuten backen.

3.

Für die Kirschfüllung etwas Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Anschließend zusammen mit Kirschen und restlichem Kirschsaft aufkochen. Kirschwasser unterrühren. Kirschmasse auf dem noch heißen Kuchen verteilen. Vollständig auskühlen lassen.

4.

Für die Sahneschicht Sahne mit Sahnesteif, Vanilleextrakt und Zucker aufschlagen. Auf den Kuchen geben. Mit Schokoladenraspeln dekorieren.

P.S: Ich weiß nicht, ob alle Puddingpulversorten glutenfrei sind, die von Dr. Oetker sind es auf jeden Fall!

Allgemein, Alltagstauglich

Es ist Saison, Baby: Wenn der Kürbis keine Suppe sein möchte

Jede Jahreszeit hat so ihre Saison für bestimmtes Obst und Gemüse. Natürlich bekommt man alles das ganze Jahr, doch zurückblickend und einer Oma mit großem Garten, gab es immer das auf dem Tisch, was das Gemüsebeet gerade ausspuckte. Im Winter dann gefroren oder eingekocht aus dem Glas. Wie ihr wisst habe ich auch das Gärtnern angefangen, okay, nicht so groß wie Oma Emmi, aber immerhin sind ein paar prächtige Tomaten, Gurken und jetzt der erste eigene Kürbis dabei herausgekommen. Suppe fanden wir alle ein bisschen öde, außerdem ist gerade Flammkuchensaison. Also zack, gehobelt auf den Teig. Ich habe zwei Varianten für euch, die selbstverständlich beliebig abgewandelt werden können. Solltet ihr ans einfrieren denken, da eignet sich definitiv für mich nur die gekochte Püreevariante, denn gewürfelt wird die Konsistenz nach dem Auftauen geschmacklich leicht bbääähhh! Aber probiert es einfach aus!

Kleiner Tipp für wenig Zeit: Die Flammkuchenteige von Tante Fanny sind absolut empfehlenswert!

Pumkin Flame

Teig:

250g Dinkelmehl (605)
125ml Wasser
2 Essl. Öl
1 Pr. Salz

Das Wasser mit dem Öl mischen, Salz und Mehl dazu und zack zack einen Knetteig fertigen. Hört sich leicht an? Schaut euch die zutaten an. Pippieierleicht. Sonst „Tante Fanny“. 🙂

Belag Variante 1:

150g Schmand mit
100g Ziegenkäse verrühren, salzen und pfeffern nach Geschmack
1/4 bis 1/2 Hokaido (natürlich ist auch jeder andere Kürbis geeignet, nur den Hokaido muss man nicht von seiner Schale befreien,
die kann nämlich mitgefuttert werden. Schnappt euch einen Sparschäler und hobelt euch hübsche orangene Kürbischips.
1-2 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
1-2 Zweige Rosmarin

Teig dünn ausrollen, Blech mit Backpapier auslegen, Teig drauf, dann die Schmandmischung darauf verteilen, Kürbischips drüber streuseln, Zwiebelscheiben verteilen und zum Schluss die Rosmarinnadeln durch die Hand gleiten lassen, das wunderbare Aroma genießen und den Kürbis damit veredeln. Wer möchte kann auch noch ein paar Schinkenwürfel mitmachen lassen. Bei 220° Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen und dann genießen, genießen, genießen.

Ob die wohl auch frittiert schmecken?

Die Ziege und die Kuh, verstanden sich im Nu

Hungerrrrrr!

Belag Variante 2:

Ähnlich wie der Vorgänger, nur geht der Schmand diesmal mit 200g allein und bekommt stattdessen gewürfelten Feta- oder Schafskäse als Cheese-Topping und als besonderes Schmankerl eine lustige Kernvielfalt auf den Kopf. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Von der Walnuss über den Pinienkern bis hin zum Sesam, sie werden alle gern gesehen, der Rosmarin sollte trotzdem nicht fehlen. Das ganze wieder bei 220° in den ofen und wieder genießen, genießen, genießen.

Ein besonderes Highlight und deshalb schreibe ich es groß: VERSUCHT DAS GANZE MIT EIN PAAR TROPFEN AHORNSIRUP NACH DEM BACKEN ZU VERFEINERN, IHR WERDET ES NICHT BEREUEN!

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Cetriolo senza chic&mic

Mein kleiner Garten lässt mich gerade täglich etwas ernten. Ich habe gelernt, dass Salatgurken, wenn sie noch klein sind, Stacheln haben können und dass sie ganz besonders  schmecken. Nicht nur weil eigenes Bio, nee, ich habe monatelang mitgefiebert. Vor Schnecken mit Eierschalen beschützt, ein Kürbis, der sich seinen Weg zu unserem Haus baut, beobachtet, zu viel Regen verflucht, gegen Trockenheit gegossen. Die ersten Ernteerfolge waren so ein tolles Gefühl und genau danach schmeckt die eigene Gurke, einfach besonders. Deshalb muss ein einfaches Dressing her, denn das Aroma ist unvergleichlich.❤️

Dressing:

Saft einer Bio Zitrone
Rapsöl
Ahornsirup
Salz und Pfeffer
klein geschnittener Schnittlauch (frisch oder TK)

Gurke schälen oder nicht, würfeln oder anders, Dressing mischen, schmecken, zur Gurke kuscheln lassen, Baguette, Bratwurst, Kartoffelmaus, wie ihr wollt. Augen zu, schmecken.

Würfeln, schälen oder nicht.

Schnittlauch meets Gurke

Weniger isst mehr

Baden und genießen!❤️❤️❤️

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich, Stimmungslage

Today is life! Tomorrow never comes!

Kaliméra von der wunderschönen Insel Kreta, oder auch hallo meine Lieben! Mittlerweile stehe ich wieder mit beiden Beinen fest im Regen! Obwohl ich ein paar Sonnenstrahlen mit nach Deutschland entführen konnte. Wie versprochen will ich euch ein bisschen teilhaben lassen an meiner entfachten Liebe zum kleinen Fischerdorf Mátala im Süden Kretas. Ich dachte an Sehenswürdigkeiten, Ausgrabungsstätten, Geschichte und und und. Würde euch das interessieren? Vielleicht, aber wahrscheinlich würdet ihr in jedem Reiseführer darüber bessere Informationen erhalten. Oder aber auch nicht. Denn demnach ist die ehemalige Pilgerstätte der Hippies der 60er und 70er einst Wohnort von Größen wie Bob Dylan, Cat Stevens und Joni Mitchell gewesen, die im Zeitalter von Peace, Love und Happiness ihr Lager in einer der umliegenden Höhlen aufgeschlagen haben sollen. Noch heute steckt der Flower Power Geist in jedem Winkel des kleinen Örtchens. Die Straßen werden jedes Jahr aufs Neue mit bunten Bildern verziert und schnell bekommt man hier das gechillte Gefühl der Entschleunigung. Sigá sigá, nur keine Eile. Herrlich!

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Schnell merke ich, am meisten interessieren mich die Menschen, der Frappé in der Bäckerei und wie könnte es anders sein: Das Essen! Was weiß ich eigentlich über die griechische Küche? Nicht viel, um ehrlich zu sein. Gyros Pita, Souflaki, Bifteki, Tzaziki, Ende. Mit Pommes oder Reis. Weitere Kenntnisse waren kaum vorhanden. Natürlich gibt es das auch hier, in Mátala. Der gemeine Tourist an sich möchte auch im Ausland das essen, was er kennt. Doch seit nicht einmal einem halben Jahr gibt es jetzt „George´s Yard“, ein kleines, feines Restaurant, mitten in Mátala. George, ein bekannter Einwohner und Fischer hatte sein Haus in dem kleinen Fischerstädtchen und von ihm stammen auch die mittlerweile berühmten Worte: „Today is life! Tomorrow never comes!“ Manolis und seine Frau Yvonne, eine gebürtige Bremerin, hatten die Gelegenheit die Räumlichkeiten des Fischers zu pachten und dort die Gäste mit einer Küche Kretas zu verwöhnen, die ihresgleichen sucht. Und nicht nur das Essen ist phantastisch, der Service und die Freundlichkeit von „George´s Yard“ ist kaum zu überbieten.

Yasemine, Yvonne, Manolis und Sunny im „George´s Yard“

Yasemine, die uns die Speisekarte bringt, begrüßt jeden Gast wie einen Freund, wer möchte auch auf Deutsch, Englisch oder Italienisch. Ich schäme mich fast für mein bisschen Griechisch, doch bekomme für jedes efcharistó (danke) ein herzliches Lächeln. Schnell waren wir so begeistert vom Ambiente, dem Lebensgefühl und den Aromen, die durch die Luft strömten, dass wir wussten, hier essen wir nicht nur einmal. Ich fragte Yvonne und Manolis, ob ich einen Blog über sie schreiben darf und die Antwort seht ihr hier. Wir unterhalten uns, machen Fotos und erfahren von frischen Kräutern aus den Bergen und von Raki, was ich für ein türkisches Nationalgetränk gehalten habe. Das ist es allerdings auch auf Kreta und da hat jede Familie ihr Rezept, was jährlich im nahe gelegenen Pitsidia zur Kostprobe feil geboten wird. Ouzo, wie man es aus griechischen Restaurants in Deutschland kennt, findet man hier nicht. Bei unserem Gespräch erfahre ich auch ganz nebenbei, dass weder Bob Dylan noch Cat Stevens hier gelebt haben. Joni Mitchell allerdings schon und sie hat Matala eine wunderbare, musikalische Liebeserklärung hinterlassen. Der Ort lebt von den mystischen Geschichten der Hippiezeit und der Ort strahlt auch noch heute in bunter Flower Power Manier. Massentourismus? Hier? Nein, danke.

Um es kurz zu machen…wir haben hier jeden Abend gegessen und wurden jeden Abend aufs Neue überrascht, welche kulinarischen Überraschungen die moderne griechische Küche zu bieten hat. Ich bin eine leidenschaftliche Köchin und selten in einem Maße verzaubert worden, wie es „George´s Yard“ geschafft hat. Einziger Wehrmutstropfen, sollte man sehr hungrig sein…kommt nicht zu spät, denn einen freien Tisch zu bekommen, ist an manchen Tagen gar nicht so einfach.

Griechischer Salat mit frischen Kräutern und Koblauchkartoffelpaste mit Kurkuma
Kretische Pasta mit geräuchertem Schweinefleisch (die einzelnen Kräuter habe ich bis heute nicht vollständig identifiziert) und Knoblauchbrot – Es schmeckt göttlich
Scampis mit gerösteten Kartoffeln
Die besten Spaghetti mit frischen Tomaten, die ich je gegessen habe. ❤

Besonders schön, „George´s Yard“ hat eine offene Küche! Den wunderbaren Koch Pentelis für ein Foto zu „erwischen“, grenzt schon an ein Wunder! 🙂

Nach neun selten ein freier Tisch!
Nach all den Genüssen werden die Gäste noch mit Raki, frischem Obst und einem sündigen, süßen Abschluss verwöhnt…

Sicherlich sollte und wollte ich Werbung für Mátala machen, doch dieses Restaurant hat mich so begeistert, dass es bei meinen Reiseberichten einen ganz besonderen Platz bekommen sollte. Danke Manolis und Yvonne, für eine unvergessliche Zeit!

Joni Mitchells Liebeserklärung an Matala

© Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Men´s Health – Strong for Life …….Echt jetzt?

Wer mich schon ein bisschen begleitet, weiß von meiner Leidenschaft, Zeitschriften etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Tiefer, gesellschaftskritischer Blick? Nö. Der Urlaub ist vorbei, der Rückflug liegt schon wieder drei Tage zurück und von dem habe ich euch ein kleines Schmankerl mitgebracht. Wir Frauen lesen ja eher weniger Männerzeitschriften, doch auf dem Rückflug von Kreta nach Paderborn (den Flughafen gibt es wirklich) mit Small Planet Airlines (die Fluggesellschaft gibt es wirklich), war die im Titel genannte Zeitschrift die einzige, die zur Verfügung stand. Da die Bücher im Urlaub ausgelesen warden und ich irgendetwas zum Stöbern brauchte, hey warum nicht mal eine Jungszeitung…

Oh mein Gott!!! Was tut die Presselandschaft euch Männern bloß an? Oder ist es wirklich das, was ihr wollt und braucht? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei den Anmachsprüchen, den Frisurentipps für die Tochter, den Rezepten oder den Waschtipps für Anfänger….okay, beginnen wir mit den Haaren der Tochter:

Dass Männer auf Technik stehen ist ja nix Neues. Dass sie das Saugerrohr eines Staubsaugers nutzen, um die Haare ihrer Tochter zu einem Pferdeschwanz zusammen zu wurschteln, war mir neu. Ich habe natürlich sofort entsprechende Videos gegoogelt und siehe da, der moderne Daddy von heute saugt seiner Tochter die Haare zusammen. Liebe Väter, was tut ihr, wenn ihr mit eurer Tochter im Schwimmbad seid? Sagt nicht, dass für diese Zwecke ein Handsauger angeschafft wird?

Also, ich persönlich fand eure Anmachmachsprüche bisher immer sehr passend. Außerdem waren es in den seltensten Fällen wirklich Anmachsprüche, sondern es begann von beiden Seiten meistens mit einem Lächeln. der Rest ergab sich dann von selbst. Waren sie dann wirklich mal doof, konnte man sich das geschickt zur Seite feiern. Die Chefredakteurin von Women´s Health hat jedoch die ultimativen Tipps für die Herren. Fragt doch die Dame eurer Aufmerksamkeit ob ihr Cocktail schmeckt! Was bitte ist ein „Moscow Mule“ und welche Frau trinkt so etwas? Wenn das nicht funzt, mach ihr ein Kompliment über ihre Handtasche! Echt jetzt?

Wenn mehr Männer von Ärztinnen untersucht werden würden, gäbe es eine höhere Überlebensquote! Glaub ich sofort, wenn diese heiße Frau Dr. Geil ums Eck kommt!!! 🙂

Apropos kulinarisch, morgen geht´s nach Matala! Ihr dürft gespannt sein!

© Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Es ist wieder Saison, Baby! Meine Bärlauch-Gastbloggerin heute: Ute Braun

Aufgrund meiner Nachfrage hat sich doch der ein oder andere Nonfood-Blogger gemeldet, um mit mir und euch seine kulinarischen Genüsse zu teilen. Kinners, ich freue mich total. Gestartet wird mit zwei ultraleichten und super leckeren Rezepten von Ute Braun.

Wir haben vor zei Millionen Jahren mal zusammen die Schulbank gedrückt und für mich war sie immer Ute-Schnute, die Gute mit besonderen Tricks. Sie konnte ihre Augen zittern lassen und ihren Daumen so weit ans Handgelenk drücken (probiert das mal aus), dass einem Angst und Bange wurde. Und dann? Hat man sich im Laufe der Lebenszeit irgendwann aus den Augen verloren und dank Social-Media wiedergefunden.

Was machst du heute Ute?

44 Jahre, verheiratet, 1 Sohn, 11 Jahre…damit wären wir schon bei meiner ersten Leidenschaft! ! Aber gleich danach kommt das Kochen, Zusammenrühren und Ausprobieren! Am liebsten jeden Tag irgendwas Neues.. (was natürlich auch manchmal in die Hose geht)

Seit geraumer Zeit lebe und esse ich nach Weight Watchers, d.h. viele meiner Dinge die ich ausprobiere, sind fettarm und/oder Low Carb. Natürlich kann ich auch „normal „, sonst würde sich mein Mann beschweren! ! Ich finde es gibt kaum was Schöneres als neue Dinge auszuprobieren, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und auch mal etwas zu versuchen was vielleicht auf den ersten Blick gar nicht zusammen passt. ..oftmals kommen dabei die besten und leckersten Dinge heraus! Und wenn es hinterher allen schmeckt, oder man schon gefragt wird: Hast du wieder was Neues? Dann ist das Schönste für mich!

Rezepte hat sie uns gleich zwei zum Saison-Thema hier gelassen und ist heute dafür tatsächlich noch los marschiert, um Bärlauch zu pflücken. Toll! Dankeschön! ❤

BÄRLAUCH -DIP (rechts im Bild )

Frischkäse Natur und Saure Sahne zu gleichen Teilen, Salz und Pfeffer und grob zerkleinerten Bärlauch dazu geben. Kurz pürieren….fertig. Je nach Geschmack, kann man auch Paprikapulver oder Curry dazu geben! Passt super zu Rohkost-Sticks!

BÄRLAUCH-BUTTER (links im Bild )

Weiche Butter mit Salz und Pfeffer würzen, frische Petersilie, Schnittlauch und gehackten Bärlauch dazu geben. Gut miteinander verrühren. Passt am besten zu Baguette oder gegrillten Steaks!

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

© Sunny Möller

© Ute Braun