Allgemein

Tom Ka Gai Freischnauze

Ich liebe diese thailändische Suppenspezialität. Da ich fast nichts von den klassischen Zutaten hatte, war Kreativität gefragt. Currypaste und Kokosmilch habe ich allerdings immer im Vorrat. Der Rest bestand aus:

1 Handvoll Babyspinat

10 Champignons

1/2 Paprikaschote

Frühlingszwiebeln

6 Kirschtomaten

1/2 Liter Brühe

1/2 Becher Sahne

1Teel Zucker

Das Gemüse anbraten, anschließend Currypaste, Kokosmilch, Sahne, Brühe und den Zucker dazu, 10 Minuten köcheln lassen und dann frei nach Schnauze genießen.

(c) Sunny Möller

Allgemein

Bärlauch-Fladenbrot

Bevor die Saison zu Ende geht, habe ich doch noch ein tolles Bärlauch Rezept von meiner lieben Schulfreundin Sonja für euch. Unbedingt nachmachen, es ist wirklich köstlich. Mir persönlich schmeckt es mit Schafskäse am besten.❤️

Das Rezept:

Aus

250 g Wasser,

1 Prise Zucker

20 g Hefe

400 g Mehl

1 Tlf Salz

20 g Olivenöl

einen Hefeteig herstellen. Nach ca. 1 Stunde Ruhezeit, den Teig halbieren und je nach Backblechgröße ausrollen. Eine Teighälfte auf das Backblech geben und mit Schafskäse, alternativ Mozzarella, in dünnen Scheiben belegen. Die zweite (ausgerollte ) Teighälfte auf den Käse legen und an den Rändern gut andrücken. Bärlauchpesto darauf verteilen und leicht mit groben Meersalz bestreuen.

Bei 230 Grad für 20-30 Minuten backen.

Fertig 😋

(c) Sonja Karg-Kenter

Kulinarisch

Palak Paneer oder Spinat einfach himmlisch indisch

Als mir mein Freund von seinem indischen Lieblingsgericht erzählte, was es in allen Variationen in Indien gibt, war ich neugierig geworden. Spinat und ein indischer Frischkäse sollten die Hauptbestandteile sein. Seinen sehnsüchtigen Blick konnte ich mir kaum erklären. Spinat und Käse sollten das kulinarische Erlebnis sein? Also begab ich mich auf die Suche und ja, er hatte Recht. Es gab die unterschiedlichsten Rezepte, doch eins hatten sie alle gemeinsam. Palak (Spinat) und Paneer (indischer Frischkäse). Da es letzteres nirgends zu kaufen gab, war selfmade angesagt und das gestaltete sich nicht so schwer wie ich zunächst dachte. die Rezepte von http://www.reisehappen.de und http://www.fernsuchtblog.de haben mir am besten gefallen. Die Kombination von beiden mit der zusätzlichen Zugabe von Kartoffeln hat dann mein persönliches Palak Paneer perfekt gemacht. Und keine Angst vor der Käseherstellung, es war, wie meine Tochter sagen würde, pippieierleicht.

ZUTATEN FÜR PALAK PANEER FÜR 4 PERSONEN:

Zutaten:

Für den Käse:

1 Liter Milch (3,8% Fett)
Saft von 1 ausgepressten Zitrone

4 EL Kokosöl oder Ghee (geklärte Butter)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
1 kleine Dose geschälte Tomaten
4-5 geschälte und gewürfelte Kartoffeln
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Korianderpulver
1/2 TL Garam Masala
1 Chilischote
1 TL Salz
500 g Blattspinat oder junger TK-Spinat gehackt
100 ml Sahne

Zubereitung:

Zuerst die Milch in einem großen Topf zum Kochen bringen. Immer wieder umrühren, damit die Milch nicht anbrennt. Dann den Zitronensaft in die Milch gießen und unter Rühren die Milch aufflocken lassen. Ween sich die geronnene Milch vollständig von der Molke getrennt hat, Topf vom Herd ziehen und zunächst über ein engmaschiges Sieb abgießen. Anschließend in ein Küchen- oder Mulltuch geben und die restliche Molke ausdrücken, bis ihr diesen schönen, weißen Käseklumpen wie auf dem Bild habt. Anschließend bis auf 1 cm Dicke flach drücken und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Den Käse kann man natürlich auch schon am Abend vorher zubereiten.

Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein würfeln und in dem ausgelassenen Fett in einem hohen Topf oder Wok scharf anbraten. Anschließend die Gewürze und die klein geschnittene Chilischote dazu und kurz mitbraten. Mit etwas Wasser ablöschen, den klein gehackten Spinat, die geschälten Tomaten, die gewürfelten Kartoffeln und die Sahne hinzufügen und etwa eine viertel Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zum Schluss das Salz und den gewürfelten Käse hinzufügen und vorsichtig verrühren. Mein Käse hat sich etwas „verkrümelt“, was dem Geschmack aber in keinster Weise geschadet habt. Eventuell mit etwas Honig abschmecken, wenn euch die Säure der Tomaten etwas zu stark ist. Und dann Augen zu und genießen, als wenn du in Colaba, einem Stadtteil im südlichsten Zipfel Mumbais sitzt. Denn genauso schmeckt mein Palak Paneer, wie mir mein Freund versichert hat. Ein größeres Kompliment gibt es wohl nicht. Viel Spaß beim Nachkochen und erzählt mir, wie für euch die Reise ins kulinarische Indien war.

© Sunny Möller

Kulinarisch

Verbotener Matzo-Brei aus „Reisehunger“ von Nicole Stich

Sonntags gibt es immer Rührei. Jeder hat hier so sein eigenes Rezept. Die einen mischen ein bisschen Mineralwasser zwischen die Eier, die anderen nehmen Milch oder Sahne. Dann gibt es noch bestimmte Kräutervorlieben, mit oder ohne Käse, der Rühreiphantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mir persönlich fehlte immer so der letzte Genießerkick. Das hat sich heute schlagartig geändert. „Reisehunger“ von Nicole Stich habe ich bestimmt schon ein Jahr, aber außer einer Menge an Post-Its auf fast allen Seiten habe ich bisher kein Rezept ausprobiert. Das hat sich heute morgen geändert. Der „Verbotene Matzo-Brei“ musste es sein, schon allein des Namens wegen. Wie auch Nicole Stich, liebe ich jüdische Gerichte. By the way, auch der Bagel ist jüdischen Ursprungs. Verboten deswegen, da der jüdische Glaube kein Schweinefleisch erlaubt. Darauf verzichten würde ich in diesem Fall aber auch sehr ungern. Und versucht unbedingt den Tipp mit dem Ahorn-Sirup! Matzen sind übrigens ein ungesäuertes, crackerähnliches Brot, was man in den meisten größeren Supermärkten oder auch Bioläden findet. Das Kochbuch ist eine absolute Kaufempfehlung! Und jetzt mal schnell verboten gut genießen!

Kulinarisch

Ruckzuck-Schwarzwälder-Kirsch vom Blech – unglaublich glutenfrei

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit glutenfreier Ernährung. Bin ich allergisch oder habe ich eine Unverträglichkeit? Keine Ahnung. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass mir der Weizenkonsum etwas zu schaffen macht. Ich war und bin ein wahrer Weizenjunkie, Vollkorn und Konsortien ist nicht so mein Ding. Scheint ohnehin ein nordisches Phänomen zu sein, denn kaum jemand auf der südlichen Halbkugel isst dunkles Brot, hat aber weder mehr Verdauungsprobleme als der gemeine Vollkornbrotesser noch anderweitig mehr Krankheiten oder Störungen.

Komischerweise habe ich in anderen Ländern dieses Weizenproblem nicht. Entweder bin ich dort entspannter oder der Weizen ist ein anderer. Lange Rede, kurzer Sinn, mein Liebster hatte Geburtstag und eine Schwarzwälderkirschtorte musste her. Die gibt es genau einmal im Jahr und es darf auf keinen Fall eine andere sein. Da ich keine Lust auf die klassische Version hatte und zusätzlich das Ganze noch glutenfrei gestalten wollte, machte ich mich auf die Suche.

Glutenfrei bedeutet oft Reismehl, Maismehl, etc. pp. und viefach schmeckt alles nicht so richtig kuchig, brotig oder pizzig. Ganz anders der Kuchen, gepostet auf http://www.springlane.de! Ich suchte in der Zutatenliste verzweifelt nach einer glutenfreien Mehlsorte. Ich dachte erst, sie haben was vergessen im Rezept, aber nein, es gehört genau so und schmeckt einfach fabelhaft. Ich habe beim Boden eine Mischung aus Gummi und Pudding erwartet, doch es war einer der besten Schokoböden, die ich bisher gegessen habe. Probiert es aus. Unverträglichkeit oder nicht, der Kuchen ist wirklich ein Genuss! ❤

Natürlich gibt es das Rezept direkt bei Springlane, bei mir in etwas geänderter Version, weil mir sowohl die Menge der Kirschen als auch der Sahne zu wenig waren.


Zutaten Boden:

1 Tasse(n) Pflanzenöl, geschmacksneutral
1 Tasse(n) Zucker
5 Eier
3 Päckchen Schokoladenpuddingpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Backpulver

Für die Kirschfüllung

2 Gläser Sauerkirschen (Abropfgewicht 350 g pro Glas)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
6 Esslöffel Kirschwasser

Für die Sahnefüllung

750 g Sahne
3 Päckchen Sahnesteif
2 Teelöffel Vanilleextrakt/Vanillezucker
3 Teelöffel Zucker
Zum Dekorieren
1 Päckchen Schokoladenraspeln

Besonderes Zubehör

tiefes Backblech (Fettpfanne)


Zubereitung:
1.

Backofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.

2.

Für den Teig Öl mit Zucker, Eiern, Schokoladenpuddingpulver, Vanillepuddingpulver und Backpulver 10 Minuten miteinander verrühren.Teig auf das Blech streichen. Im heißen Ofen 15 Minuten backen.

3.

Für die Kirschfüllung etwas Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Anschließend zusammen mit Kirschen und restlichem Kirschsaft aufkochen. Kirschwasser unterrühren. Kirschmasse auf dem noch heißen Kuchen verteilen. Vollständig auskühlen lassen.

4.

Für die Sahneschicht Sahne mit Sahnesteif, Vanilleextrakt und Zucker aufschlagen. Auf den Kuchen geben. Mit Schokoladenraspeln dekorieren.

P.S: Ich weiß nicht, ob alle Puddingpulversorten glutenfrei sind, die von Dr. Oetker sind es auf jeden Fall!

Allgemein, Alltagstauglich

Cetriolo senza chic&mic

Mein kleiner Garten lässt mich gerade täglich etwas ernten. Ich habe gelernt, dass Salatgurken, wenn sie noch klein sind, Stacheln haben können und dass sie ganz besonders  schmecken. Nicht nur weil eigenes Bio, nee, ich habe monatelang mitgefiebert. Vor Schnecken mit Eierschalen beschützt, ein Kürbis, der sich seinen Weg zu unserem Haus baut, beobachtet, zu viel Regen verflucht, gegen Trockenheit gegossen. Die ersten Ernteerfolge waren so ein tolles Gefühl und genau danach schmeckt die eigene Gurke, einfach besonders. Deshalb muss ein einfaches Dressing her, denn das Aroma ist unvergleichlich.❤️

Dressing:

Saft einer Bio Zitrone
Rapsöl
Ahornsirup
Salz und Pfeffer
klein geschnittener Schnittlauch (frisch oder TK)

Gurke schälen oder nicht, würfeln oder anders, Dressing mischen, schmecken, zur Gurke kuscheln lassen, Baguette, Bratwurst, Kartoffelmaus, wie ihr wollt. Augen zu, schmecken.

Würfeln, schälen oder nicht.

Schnittlauch meets Gurke

Weniger isst mehr

Baden und genießen!❤️❤️❤️

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Men´s Health – Strong for Life …….Echt jetzt?

Wer mich schon ein bisschen begleitet, weiß von meiner Leidenschaft, Zeitschriften etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Tiefer, gesellschaftskritischer Blick? Nö. Der Urlaub ist vorbei, der Rückflug liegt schon wieder drei Tage zurück und von dem habe ich euch ein kleines Schmankerl mitgebracht. Wir Frauen lesen ja eher weniger Männerzeitschriften, doch auf dem Rückflug von Kreta nach Paderborn (den Flughafen gibt es wirklich) mit Small Planet Airlines (die Fluggesellschaft gibt es wirklich), war die im Titel genannte Zeitschrift die einzige, die zur Verfügung stand. Da die Bücher im Urlaub ausgelesen warden und ich irgendetwas zum Stöbern brauchte, hey warum nicht mal eine Jungszeitung…

Oh mein Gott!!! Was tut die Presselandschaft euch Männern bloß an? Oder ist es wirklich das, was ihr wollt und braucht? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei den Anmachsprüchen, den Frisurentipps für die Tochter, den Rezepten oder den Waschtipps für Anfänger….okay, beginnen wir mit den Haaren der Tochter:

Dass Männer auf Technik stehen ist ja nix Neues. Dass sie das Saugerrohr eines Staubsaugers nutzen, um die Haare ihrer Tochter zu einem Pferdeschwanz zusammen zu wurschteln, war mir neu. Ich habe natürlich sofort entsprechende Videos gegoogelt und siehe da, der moderne Daddy von heute saugt seiner Tochter die Haare zusammen. Liebe Väter, was tut ihr, wenn ihr mit eurer Tochter im Schwimmbad seid? Sagt nicht, dass für diese Zwecke ein Handsauger angeschafft wird?

Also, ich persönlich fand eure Anmachmachsprüche bisher immer sehr passend. Außerdem waren es in den seltensten Fällen wirklich Anmachsprüche, sondern es begann von beiden Seiten meistens mit einem Lächeln. der Rest ergab sich dann von selbst. Waren sie dann wirklich mal doof, konnte man sich das geschickt zur Seite feiern. Die Chefredakteurin von Women´s Health hat jedoch die ultimativen Tipps für die Herren. Fragt doch die Dame eurer Aufmerksamkeit ob ihr Cocktail schmeckt! Was bitte ist ein „Moscow Mule“ und welche Frau trinkt so etwas? Wenn das nicht funzt, mach ihr ein Kompliment über ihre Handtasche! Echt jetzt?

Wenn mehr Männer von Ärztinnen untersucht werden würden, gäbe es eine höhere Überlebensquote! Glaub ich sofort, wenn diese heiße Frau Dr. Geil ums Eck kommt!!! 🙂

Apropos kulinarisch, morgen geht´s nach Matala! Ihr dürft gespannt sein!

© Sunny Möller