Allgemein

Caesar hat nen Salat gemacht!

Mein Kind ist weg und was mach ich so? Ich koche halt noch mehr. Irgendwie macht mich das immer glücklich. Diese Handgriffe, an Kräutern schnüffeln, rühren, braten, schnippeln und pürieren, diese Routine gibt mir ein gutes Gefühl und hin und wieder ein Schlückchen Wein rundet das Ganze noch ein bisschen ab.

Seit Luke in Amerika ist, versuche ich die Erinnerung an meine Zeit dort wach zu klopfen, besonders die kulinarischen. Ich habe unglaublich gut mexikanisch gegessen und damit meine ich nicht Del Taco oder Taco Bell. Obwohl die besser waren, als in Deutschland so manches mexikanische Restaurant.

Da unser Garten noch voll ist mit frischen Leckereien, dachte ich natürlich zuerst an Salat. Und da kam nur einer in Frage. Ich sitze wieder mit geschlossenen Augen in Huntington Beach, in dem Pub in der Nähe vom Strand. Ich atme tief ein und höre zu. Surfer, die lachend ein Bier bestellen, der Duft von geröstetem Garlic Bread und es fast so, als ob ich da wäre. Als ich mir das Food Menu auf der Homepage der „Huntington Beach Beer Company“ angucke, sehe ich ihn sofort. Caesar´s salad.

Food Menu

https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g32513-d489998-Reviews-Huntington_Beach_Beer_Co-Huntington_Beach_California.html

Auf der Suche nach dem perfekten Rezept bin ich über die Kitchen girls gestolpert, die meiner Meinung nach die beste Dressingzusammenstellung für einen Caesar´s salad haben. Und da das Dressing eine ziemliche Kalorienbombe ist, bieten sie gleich noch eine leichte Variante dieses köstlichen Dressings an. Ich habe mich diesmal für die Bombe entschieden und das war genau richtig so!

Das Hühnchen vom Markt kam fettarm daher. Diesen Kontaktgrill benutze ich meist nur für gefüllte Focaccia oder Sandwiches, aber er ist wirklich ideal zum fettfreien Grillen.

Das Hühnchen vom Markt kam fettarm daher. Diesen Kontaktgrill benutze ich meist nur für gefüllte Focaccia oder Sandwiches, aber er ist wirklich ideal zum fettfreien Grillen.
© Sunny Möller

Das Dressing war wirklich eine Herausforderung! Aber hinterher bist du glücklich, dass du es gemacht hast!!!

© Sunny Möller

Für das unwiderstehliche Dressing:

1 Knoblauchzehe
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Kapern (in Lake)
1 Sardellenfilet (in Öl)
100 ml Rapsöl
2 EL geriebener Parmesan
1 Ei (Zimmertemperatur)
2 EL saure Sahne
etwas Zitronensaft
einige Spritzer Worcestersauce
Salz
Pfeffer

© Sunny Möller

Die Kitchen girl´s haben die Croutons im Backofen gemacht, ich in der heißen Pfanne mit etwas Öl, Salz und Knoblauch.

Ich verlinke euch mal da ganze Rezept, dann habt ihr auch die leichte Version (aber bitte vorher das Original testen)

https://kitchengirls.de/rezepte/caesar-salad-mit-kalorienarmem-dressing?utm_source=kigi&utm_campaign=pinterest&utm_medium=button

Lasst euch nicht von der kalorienarmen Überschrift verunsichern, das „richtige“ Dressing ist auch dabei!

Das Ergebnis:

Ich habe übrigens immer noch die Augen zu! Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Eure Sunny

© Sunny Möller

Werbeanzeigen
Kulinarisch

Himmlisch indisch immer wieder

Wer indische Küche liebt, liebt Curry. Aber an Dal kommt man meines Erachtens auch nicht unbemerkt vorbei.

Dal ist ein Gericht der indischen Küche und der pakistanischen Küche, das vorwiegend aus Hülsenfrüchten, meistens Linsen, aber auch Kichererbsen, Bohnen oder Erbsen zubereitet wird. Durch die lange Kochzeit zerkochen die Hülsenfrüchte zu einer Art Brei, der mit Kreuzkümmel, Koriandersamen, Zwiebeln, Knoblauch, Chilis, Ingwer und anderen Gewürzen kräftig gewürzt wird. Bisweilen werden die Hülsenfrüchte auch frittiert. Dal ist ein Grundnahrungsmittel in Indien.

Dal kann sowohl als Hauptspeise, zum Beispiel beim Dal Bhat, als auch als Beilage gereicht werden.(wiki)

Natürlich bin ich immer auf der Suche nach möglichst authentischen Rezepten und bin doch tatsächlich auf chefkoch.de fündig geworden. Mir gefällt besonders die Kombination mit Spinat, den ihr frisch vom markt oder auch gefroren verwenden könnt.ich habe das Rezept noch etwas durch die Zugabe von Cocktailtomaten und Datteln verfeinert. Ganz besonders gut gefallen hat mir die selbst gemachte Masala-Paste. Das bisschen Aufwand lohnt sich in jedem Fall. Ihr müsst nur aufpassen, dass ihr vor dem Servieren nicht schon die Hälfte wegnascht.

Beim Anrichten habe ich einen kleinen Angeber-skill verwendet. Füllt ihr den Reis in eine, mit kaltem Wasser ausgespülte Tasse oder kleine Schale und stülpt sie dann auf den Teller, sind euch einige Ahhhs und Ohhhs sicher.

Masala-Paste selbstgemacht:

1 Knoblauchzehe(n)
1/8 TL Harissa
1/2 Stück(e) Ingwer, walnussgroß
1/2 TL Garam Masala
1/2 TL Korianderpulver
1/2 TL Kreuzkümmelpulver
1/2 TL Paprikapulver, geräuchert
1 TL Tomatenmark
1/4 TL Meersalz

Und sonst so:

75 g rote Linsen
150 g Spinat, frischer
1 Zwiebel(n), rot
100 ml Kokosmilch, fettreduziert
125 g Tomaten, stückige, aus der Dose
100 g Cocktailtomaten
6 Datteln
150 ml Gemüsebrühe
1 Essl. Kokosöl
100 g griechischen Joghurt (10% Fett)

Zubereitung:

Für die Masala-Paste Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken. Den Rest der Pastenzutaten in eine Schüssel geben und alles gründlich verrühren.

Die Zwiebel fein schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und die Zwiebelwürfel in etwa 5 min glasig dünsten. Die Masala-Paste dazugeben und ebenfalls 2 Minuten rösten. Tomatenwürfel, klein geschnittene Datteln, Cocktailtomaten und Kokosmilch dazugeben. Zum Kochen bringen, die Linsen zufügen und die Hitze reduzieren. Deckel auflegen und Linsen in etwa 25 min bei niedriger Hitze weich kochen. Nach und nach die Gemüsebrühe anschütten und damit die Konsistenz steuern.

Inzwischen das Salzwasser für den Reis in einem Topf aufsetzen und den Reis ca. 10 Minuten bevor die Linsen gar sind, nach Packungsanweisung garen.

Währenddessen den Spinat waschen, von den Stängeln befreien, trocken schleudern und fein schneiden. Wenn Tiefkühl-Spinat verwendet wird, den Spinat ca. 5 – 10 Minuten lang in Salzwasser dünsten und mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend den Spinat auswringen und in einer Schüssel beiseite stellen. Kurz vor Garende der Linsen den frischen oder den TK-Spinat untermischen. Zur gewünschten Sämigkeit eventuell noch etwas Gemüsebrühe anschütten. Wer es gern noch etwas süßer mag (ich zum Beispiel), kann noch etwas Ahornsirup zufügen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

© Sunny Möller

Kulinarisch

Verbotener Matzo-Brei aus „Reisehunger“ von Nicole Stich

Sonntags gibt es immer Rührei. Jeder hat hier so sein eigenes Rezept. Die einen mischen ein bisschen Mineralwasser zwischen die Eier, die anderen nehmen Milch oder Sahne. Dann gibt es noch bestimmte Kräutervorlieben, mit oder ohne Käse, der Rühreiphantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mir persönlich fehlte immer so der letzte Genießerkick. Das hat sich heute schlagartig geändert. „Reisehunger“ von Nicole Stich habe ich bestimmt schon ein Jahr, aber außer einer Menge an Post-Its auf fast allen Seiten habe ich bisher kein Rezept ausprobiert. Das hat sich heute morgen geändert. Der „Verbotene Matzo-Brei“ musste es sein, schon allein des Namens wegen. Wie auch Nicole Stich, liebe ich jüdische Gerichte. By the way, auch der Bagel ist jüdischen Ursprungs. Verboten deswegen, da der jüdische Glaube kein Schweinefleisch erlaubt. Darauf verzichten würde ich in diesem Fall aber auch sehr ungern. Und versucht unbedingt den Tipp mit dem Ahorn-Sirup! Matzen sind übrigens ein ungesäuertes, crackerähnliches Brot, was man in den meisten größeren Supermärkten oder auch Bioläden findet. Das Kochbuch ist eine absolute Kaufempfehlung! Und jetzt mal schnell verboten gut genießen!

Allgemein, Alltagstauglich

Asparagi noci Cabanossi

Sieht cool aus, hört sich toll an und schmeckt noch besser! Doch das beste daran, du musst nicht wirklich gut kochen können!!! Aber geschickt auf den Teller gebracht, mit ein paar warmen Ciabatta-Scheiben dekoriert, bist du der Star auf allen Dinner-Partys. Für Veganer/Vegetarier lässt du einfach die Cabanossi ganz weg, oder nimmst ein schmackhaftes Ersatzwürstchen. So, jetzt geht es los mit der Angeberei!!! 🙂

Zutataten für 4 Personen als Vorspeise:

500 g grünen Spargel
2 Cabanossi
Eine Handvoll Walnüsse
ca. 3 Eßl. vom selbst gemachten Bärlauch-Pesto
etwas Honig (oder du legst die Nüsse einen Tag vorher in Honig ein, auch lecker für Müsli, Obstsalat und Joghurt)

Zubereitung:

Grüner Spargel wird nicht geschält, nur kurz gewaschen. Danach schneidet ihr ihn in 3-4 cm große Stücke. Dann mit der, in Scheiben geschnittenen Cabanossi in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten anbraten. Anschließend das Bärlauch-Pesto zufügen und etwas einbrutzeln lassen. Zum Schluss kommen noch die Walnüsse und etwas Honig dazu. Köchelt sie noch kurz mit, damit euer Angeber-Schmaus eine leicht nussige Note bekommt. Nach Belieben etwas nachsalzen und pfeffern. Dann auf die Teller und bewundern lassen. Der italienische Name sorgt selbst beim nicht Verstehen für lobende Blicke! Viel Spaß! ❤

Denkt beim Rezepte erfinden immer an eine Sache!!! Der Name ist die halbe Miete!!!

© Sunny Möller