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Pfannkuchenleidenschaft

Ich koche unglaublich gerne und die meisten Sachen gelingen mir auch ziemlich gut. Aber ich habe es bis heute nicht geschafft den ultimativen Pfannkuchenteig zu machen! Backpulver, Mineralwasser, mehr Mehl, weniger Eier, irgendwie ist er nie 100% fluffig, sondern hat teilweise eine gummiartige Konsistenz! Kann mich jemand retten? Wer von euch hat das beste Pfannkuchenrezept??? HILFE!

Schon jetzt dankend Eure Sunny

Allgemein, Alltagstauglich

Happy? Nee!

„Happinez“ umgibt dich mit einem Schwall an Einhörnern und Schmetterlingen, dass einem übel wird. Auf fast jeder Seite schlägt dir so viel Harmonie in die Realitätsfratze, dass du glaubst, du bist schon tot und im Himmel. Relaxen, Blumen, Kraft, Natur, Harmonie, Selbstfindung, zwischendurch ein paar Postkarten mit sinnigen Sprüchen wie „Die Tränen, die ich gestern vergossen habe, sind zu Regen geworden“. Ich finde Regen scheiße und sehne mich gerade schon fast zu den trashigen Muschi-Aufklebern von FMag (Frau mag) zurück. Rezepte gab es auch irgendwie, aber die waren so vegan entrückt, dass ich kurzzeitig darüber nachdachte, ein Einhorn zu grillen. Die Farben des Magazins haben mich total angesprochen, das kann aber auch an der Suggestion mit den Filly-Pferden meiner Tochter liegen. Überliest man ein bisschen von dem 2000fach konzentriertem Seelenheil ist das Heft eine ganz nette Sonntagslektüre, wenn aus deinen Tränen Regen geworden ist, oder so…

© Sunny Möller

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Emma Bee´s Käse! Ein Traum…

Tadaaa, heute präsentiere ich Euch einen meiner allerliebsten Crowdpleaser: die perfekte Käseplatte. Schnell hergerichtet, sehr, sehr lecker und dabei auch noch wunderhübsch! Die Käseplatte lässt sich sowohl als Vor- oder Hauptspeise servieren, und kann sogar ein Menü als hervorragendes Dessert abrunden. Was für ein Allroundtalent! Ich liebe Käse abgöttisch, und eine Käseplatte mit einer besonderen Auswahl…

über {Rezept} Die perfekte Käseplatte und warum Honignüsse auf gar keinen Fall fehlen dürfen… — Emma Bee

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Working Mom geht mir mächtig auf die Nerven!

Alter Schwede, wie geht mir dieser Begriff „Working Mom“ auf die Nerven! Ist eine Mom dann jemand, die nicht workt und wenn Mami sein auch ansatzweise als Job zu bezeichnen ist, muss es dann nicht eher „Double Working Mom“ heißen? „Oh Gott, Sunny, es ist ein Privileg Mutter sein zu dürfen! Das hast du dir doch selber ausgesucht! Das kann man doch nicht als Arbeit bezeichnen!“ Doch kann ich!
Ist es kein Privileg, Vater sein zu dürfen und müssten die, bis aufs Stillen, nicht alles genauso machen können wie wir? Würden wir sie überhaupt lassen oder reißen wir nicht bewußt die Kinder an uns? Hat sich schon mal irgendjemand die Frage gestellt, warum es den Begriff „Working Dad“ nicht gibt? Weil es immer noch ungewöhnlich ist, dass Frau nach dem Kinderkriegen wieder arbeiten will oder muss? Es wird ununterbrochen darüber gelabert, wie wir Frauen Kind und Karriere vereinbaren können. Ich habe selten gehört, dass sich ein Mann überlegt wie er Kind und Karriere vereinbaren kann. Warum? Vielleicht ist Kind und Karriere gar nicht zu vereinbaren, weder für den Mann noch für die Frau und wenn doch, wer bleibt dann unterm Strich auf der Strecke?
Man kann die Kinder doch ganztags in gute Betreuungslager stecken, deren Wärter wir so schlecht bezahlen, dass selbst die froh sind, wenn sie unseren emotionsgestörten Nachwuchs nachmittags wieder los sind. „Quality Time“  ist die Devise. Es ist nicht wichtig, wie viel Zeit du mit deinem Kind verbringst, sondern, dass du qualitativ hochwertige Zeit mit deinem Kind verbringst! Wie hochwertig kann diese Zeit sein, wenn dein Kind bis 17 Uhr in der Betreuung steckt, danach noch Tennis, Reiten und Klavier hat und nachts mindestens acht Stunden Schlaf bekommen soll? Klar genießt jedes Kind diese „Quality Time“, gibt ja auch nicht so viel davon.
Und um nochmal auf die „Working Moms“ zurückzukommen. Sind wir nicht selber schuld an unserer Misere? Trennung, Kind bleibt zu 99 % bei der Mutter. Warum? Das Kind gehört zur Mutter! Warum? Schon durch die Geburt entsteht eine unumstößliche Bindung? Warum? Männer können das einfach nicht so mit Kindern schaffen wie eine Frau? Warum? Erziehen wir nicht in jedem neuen Zeitalter wieder Söhne zu Männern heran, die einfach keine Mutter ersetzen können? Mutti ist die Beste? Mutti macht das schon für dich! Entwickeln wir Frauen uns dahingehend nicht weiter, dass wir nach wie vor glauben, wir müssen unsere Jungs zu ganzen Kerlen erziehen? Diesen Kerlen, die wir als Frau verabscheuen, weil sie später kein einziges weibliches Attribut auf die Reihe bekommen? Eine gefährliche Bredouille in die wir uns manövrieren, denn vögeln soll uns gefälligst ein ganzer Kerl, doch als Vater unserer Kinder muss er am besten sein wie wir. Nur den Staub wedelnden Superdaddy, der am Sonntag Kuchen backt, wollen wir dann nicht mehr so wirklich bespringen. Es sei denn, er macht nebenbei noch die Superkarriere. Funktioniert das? Gibt es das?

© Sunny Möller

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Wenn Sie das Elend sehen wollen, bitte!

So begrüßt Babsi ihre gewillte Leserschaft! Anders als bei der Muschi liebenden Zielgruppe von FMag geht es hier etwas depressiver zur Sache. So wie wir Frauen ab 40 ja generell sind. Falls Kinder vorhanden, dauergestresst und chronisch müde, dann rücken einem die Falten auch noch immer weiter in die Visage und der Körper stellt sich langsam auf schlaff und Wechseljahre ein. Es ist doch zum Heulen. Wo ist der frische Wind der Jugend? Aber keine Angst, Barbara versteht uns! Das mit der ungeschminkten Wahrheit ist zwar nichts Neues mehr, mittlerweile wird man mit den echten Gesichtern der Stars und Sternchen auf allen Portalen gequält. Warum? damit wir uns besser fühlen! Wenn die Klumsche auch Orangenhaut am Hintern hat, fühlen sich unsere Dellen gar nicht mehr so tief an. Und erst mal die ganzen ranzigen Gesichter, heißa, geht es uns da gleich viel besser. Das sind ja auch Menschen. Bei Barbara geht es fast die ganze Zeit zwanghaft darum „Steh zu dir und deinen Fehlern und zwar zu allen Fehlern“ und natürlich zum stinknormal aussehen. Unterstützt wird das Ganze durch das Bewerben von Beautyprodukten auf jeder zweiten Seite und Klamotten und Möbel und Klamotten….Parfum….und Schuhe. Das Blatt ist allerdings wesentlich übersichtlicher als das junge Pendant, ob da das höhere Alter der Leserin berücksichtigt wurde, wir wissen es nicht. Die Themen, für meinen Geschmack zu depressiv. Ich weiß, dass ich alt werde, ich will das aber nicht noch illustriert haben. Am Schlimmsten war für mich der Beitrag „Das nagt richtig an mir“. Eine fast Dreißijährige, die dauernd nach ihrem Ausweis gefragt wird (Schätzchen, mit 40 lebst du für solche Momente) oder eine Fünfundvierzigjährige, die mich über ihre Pubertätshaut volljault. Natürlich trägt sie dazu näckische Zöpfchen. Vielleicht reinkaniert sie sich ja ständig in die eigene Pubertät zurück, aus Angst, sie könne ihre Zöpfe verlieren. Zwischendurch gibt es noch einen Bericht, dass einem armen Mann (hier als Affe dargestellt) drei Kuckuckskinder untergejubelt wurden und dass das ganz oft passiert, weil wir Frauen manchmal geldgeile Schlampen sind, die sich von dem einen gerne versorgen und von dem anderen vögeln lassen. Nun ja, alles in allem ganz nett, Rezept gibt´s auch noch…und Klamotten.

© Sunny Möller

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Latzhosenalter

Guten Morgen meine Lieben!

Nachdem ich geraume Zeit darüber nachgedacht habe, ob man jenseits der Dreißig noch Latzhosen tragen kann, habe ich beschlossen: Jep, kann man, bevor man jenseits der Siebzig nicht mehr alleine reinkommt. Und dieses sauwohl Gefühl schlägt gerade jeden Minirock (als ob ich der Minirocktyp wäre😂😂😂) Ich wünsche euch einen wunderbaren Dienstag!💋

Heute Abend kommt endlich Brigitte!

Autorenquatsch, Stimmungslage, Zeitgeschehen

Freundschaft Oldschool

Vor sehr langer Zeit habe ich versucht, ein klassisches Freundschaftsbuch durch die Welt zu schicken. Ich hatte damals einen Aufruf bei Facebook gestartet. Ich bin kläglich gescheitert, da das Buch „verloren“ 😡gegangen ist. Ich möchte an dieser Stelle Florian Seyfarth, Sina Günther und Sandra Bergfeld danken, die mir gezeigt haben, das das Projekt klappen könnte. Ole Popp hat mich ermuntert, es noch einmal zu versuchen! Also los, lasst die Freundschaft beginnen! Wer mitmachen möchte bei diesem spannenden Projekt, Mail mit Adresse an sunny2009de@yahoo.de. Ich bin gespannt, wie weit wir kommen und wohin wir kommen. Ich glaube an unsere Blogger-Community! Ich glaube an euch! Die Buchreise wird hier natürlich dokumentiert und jeder Freundschaftseintrag wird hier vorgestellt, samt Mensch und Blog! 💋

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Fmag – Von der ersten Periode zur Legislatur

So, meine Lieben. Wie versprochen starte ich heute eine neue Serie, bei der ich mich mich voll und ganz der Welt der Frauenmagazine widme. Klingt ein bisschen so wie das „Wort zum Sonntag“? Yooo, dann pass ich mich mal dem Jargon der neuen, jungen Brigitte an, mit dem Titel „FMag“ – Politik, Sex & Lametta. Ich hab den Namen der Zeitschrift schon nicht verstanden, wahrscheinlich bin ich schon zu alt für Brigittes kleine Schwester. Als ich beim Durchblättern die Vermutung hege, Mag Ficken könnt es jungdeutsch heißen, werde ich im Intro eines Besseren belehrt. Frau mag…. Da schaut mich aus einem dicken F schon ein ungekämmtes Model mit ner Fackel in der Hand an, als ob sie gleich ein emanzipiertes Feuer entzünden möchte. Oder eigentlich auch eher nicht. Sie sieht nicht mal so aus, als ob sie ihre Muschi mag, wie mir à la Bravo-Sticker in der Beilage mehrfach suggeriert wird. Sie guckt eher so, als ob sie niemanden richtig leiden kann. Egal, ich mache mich erst einmal auf die Suche nach Politik, Sex & Lametta. Gleich mal vorneweg, das Heft ist vollgestopft mit Text und wenig Werbung. Entweder es traut sich noch keiner zu investieren, oder die Doppelseite Audiwerbung gleich auf der zweiten Seite finanziert das ganze Heft, was eine Verschwörungstheorie aufkommen lässt, dass eine Audimanagerfrau ihren Hang zum Journalismus entdeckt hat. Ich weiß es nicht, ist mir auch egal, weil ich nach den ersten Seiten von den Überschriften schon besoffen bin. Alles verzerrt, weil neu und echt stylisch, die Illustrationsemanze mit daneben stehenden, rauchenden Schwanz kommt dagegen eher klassisch daher. Etwas angedickt mit Ponyfrisur und möglichst unweiblichen Outfit. Klischee bedient, danke. Nach Texten wie sexistische Kackscheiße, Fitness für den Hormonhaushalt und Beirut tanzt am Abgrund (Ein Städte-Trip, drei Tinder-Dates) hatte ich eigentlich schon genug, aber nein, man wird erschlagen voll hipper News. Eine Geburt verbraucht mehr Kalorien als ein Marathon, aber nur wenn´s hübsch lange dauert, Mama war auch mal jung, hilfe, da geht es um Disko-Rollschuhe (hatte ich!!!), ich bin die Mama von der hochmotivierten, politischen Muschiliebhaberin und dann noch offene Beziehungen können Ehen retten. Erste Periode versus Legislaturperiode, Küchentisch-Dialoge (da bin ich kurz weggenickt), Schaumdeutung, welcher Badetyp bist du……..AAAAAAHHHHHHH!!!!!  Gerade mal ein Sechstel der Themen, mit denen man im wahrsten Sinne des Wortes zugeschüttet wird. Diese Zeitung ist wie ein Film aus der Neuzeit. Zu schnell geschnitten für meine Begriffe, da aber die Generation xyz  eh schnell unterwegs ist, bin ich wahrscheinlich zu alt für diese Blattvergewaltigung….

Morgen dann mal die ungeschminkte Barbara, die spielt ja eher in meiner Altersklasse…

P.S: Wer sie sich trotzdem holt, bitte um Meinung! ❤

© Sunny Möller