gedankenlos, schwerelos, gehst du zügellos und folgst im nichts dem ich,
fliehst vor dem freudlos, bewegst dich hemmungslos im jetzt,
es zu finden, angstlos, schonungslos und ahnungslos,
das selbstgewählte los zum glück.
zum glück.
© Sunny Möller
gedankenlos, schwerelos, gehst du zügellos und folgst im nichts dem ich,
fliehst vor dem freudlos, bewegst dich hemmungslos im jetzt,
es zu finden, angstlos, schonungslos und ahnungslos,
das selbstgewählte los zum glück.
zum glück.
© Sunny Möller
Alles gut soweit,
Die Mittagssonne macht sich breit.
Heiß ersehnt und lang erwartet,
Kriecht sie schüchtern, lautlos fein,
Jeder Schein, noch so klein,
kann dem Grau in Grau der Ballast sein,
streicht sich weg in seiner Farbe,
mit der Gabe voller detailgenauer Kleinigkeit,
wie schon gesagt, die Sonne macht sich breit.
© Sunny Möller
Verzehren wir uns nicht zu sehr,
In allem viel und doch noch mehr,
Schönheit, Liebe, Wohlstand, Macht,
Ehrgeiz ob der Seele kracht,
Normal sein ist der Langeweile Lohn,
Jeder Fetisch hilft sich auf den Thron,
Dabei reicht doch schon ein einzger Kuss,
Das nicht alles nur speziell sein muss.
© Sunny Möller
Steh ich stumm, vor mir mit dir,
weil ich dacht, heute Nacht sind wir,
alleine hier, sehen ganz und wirr,
das Wir ist nicht hier im Dort,
vielleicht fort allein weil ich will,
so still komm ich ran dann und wann,
immer wieder an, um zu sehen,
wer ich bin, sein kann,
geh ich fort zu dem Ort,
der mich führt in dem Schein kann ich sein,
der du willst, soll ich sein, komm ich an,
ist der Weg endlos lang, schaust du weg,
fall ich hin, auf das Nichts, wo du warst,
stehe auf, suche weiter, finde dich,
Doch das Bild in deinem Spiegel,
bin nur ich.
(c) Sunny Möller
Da sitzt er nun der Schmetterling
und weil er am Gedanken hing,
bleibt ihm erspart und hört es nicht,
von Angesicht zu Angesicht,
das Treiben wider der Natur.
Nur eine Spur dem Wahnsinn nah,
jagt es auf den Falter zu.
Gräser fliegen, Pollen fallen,
das Leben hält die Augen zu.
Doch nicht verschluckt vom toten Grün,
sieht man ihn von dannen ziehn.
(c) Sunny Möller
Albert Schweizer schrieb über Freiheit