Allgemein, Alltagstauglich

Es ist Saison, Baby: Wenn der Kürbis keine Suppe sein möchte

Jede Jahreszeit hat so ihre Saison für bestimmtes Obst und Gemüse. Natürlich bekommt man alles das ganze Jahr, doch zurückblickend und einer Oma mit großem Garten, gab es immer das auf dem Tisch, was das Gemüsebeet gerade ausspuckte. Im Winter dann gefroren oder eingekocht aus dem Glas. Wie ihr wisst habe ich auch das Gärtnern angefangen, okay, nicht so groß wie Oma Emmi, aber immerhin sind ein paar prächtige Tomaten, Gurken und jetzt der erste eigene Kürbis dabei herausgekommen. Suppe fanden wir alle ein bisschen öde, außerdem ist gerade Flammkuchensaison. Also zack, gehobelt auf den Teig. Ich habe zwei Varianten für euch, die selbstverständlich beliebig abgewandelt werden können. Solltet ihr ans einfrieren denken, da eignet sich definitiv für mich nur die gekochte Püreevariante, denn gewürfelt wird die Konsistenz nach dem Auftauen geschmacklich leicht bbääähhh! Aber probiert es einfach aus!

Kleiner Tipp für wenig Zeit: Die Flammkuchenteige von Tante Fanny sind absolut empfehlenswert!

Pumkin Flame

Teig:

250g Dinkelmehl (605)
125ml Wasser
2 Essl. Öl
1 Pr. Salz

Das Wasser mit dem Öl mischen, Salz und Mehl dazu und zack zack einen Knetteig fertigen. Hört sich leicht an? Schaut euch die zutaten an. Pippieierleicht. Sonst „Tante Fanny“. 🙂

Belag Variante 1:

150g Schmand mit
100g Ziegenkäse verrühren, salzen und pfeffern nach Geschmack
1/4 bis 1/2 Hokaido (natürlich ist auch jeder andere Kürbis geeignet, nur den Hokaido muss man nicht von seiner Schale befreien,
die kann nämlich mitgefuttert werden. Schnappt euch einen Sparschäler und hobelt euch hübsche orangene Kürbischips.
1-2 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
1-2 Zweige Rosmarin

Teig dünn ausrollen, Blech mit Backpapier auslegen, Teig drauf, dann die Schmandmischung darauf verteilen, Kürbischips drüber streuseln, Zwiebelscheiben verteilen und zum Schluss die Rosmarinnadeln durch die Hand gleiten lassen, das wunderbare Aroma genießen und den Kürbis damit veredeln. Wer möchte kann auch noch ein paar Schinkenwürfel mitmachen lassen. Bei 220° Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen und dann genießen, genießen, genießen.

Ob die wohl auch frittiert schmecken?

Die Ziege und die Kuh, verstanden sich im Nu

Hungerrrrrr!

Belag Variante 2:

Ähnlich wie der Vorgänger, nur geht der Schmand diesmal mit 200g allein und bekommt stattdessen gewürfelten Feta- oder Schafskäse als Cheese-Topping und als besonderes Schmankerl eine lustige Kernvielfalt auf den Kopf. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Von der Walnuss über den Pinienkern bis hin zum Sesam, sie werden alle gern gesehen, der Rosmarin sollte trotzdem nicht fehlen. Das ganze wieder bei 220° in den ofen und wieder genießen, genießen, genießen.

Ein besonderes Highlight und deshalb schreibe ich es groß: VERSUCHT DAS GANZE MIT EIN PAAR TROPFEN AHORNSIRUP NACH DEM BACKEN ZU VERFEINERN, IHR WERDET ES NICHT BEREUEN!

(c) Sunny Möller

Allgemein

Die Affenkönigin

Eine ihrer wunderbaren Geschichten, für euch nochmal gebloggt! Bald wird sie verschwinden, die Königin der Affen und finden den Weg in ihr Buch! ❤

Habt ihr Emma ebenso lieb gewonnen, wie so viele? Teilt ihre Geschichte und lasst uns wieder mehr sehen wie ein Kind! ❤

Sunny Moeller

…es begab sich zu der Zeit, als eine kleine Amazone mit Namen Emma-Lilu sich aufmachte, den Affenkönig zu besiegen. Er stahl ihren Bruder, den sie so liebte, für immer.
Sie hatte getreue Gefährten um sich geschart, sich der großen Herausforderung zu stellen. Barrance und Tippiray, so unsichtbar für uns, so nah und lebendig für die kleine Heldin. Sie zogen ein in ihre Welt und lebten fortan mal hier, mal dort. Einzig das verwunschene Mädchen Ali, dessen Herkunft nicht erkennbar schien, war unerkannt voraus gegangen, in die Untiefen des Dschungels, den Emma-Lilu betrat.
Der Weg war beschwerlich, Bären und andere Ungetüme kreuzten ihren Weg. Sie flog über verzauberte Pilze, sie erklomm die höchsten Gipfel, stürzte sich in unsichere Tiefen, um im Tunnelsystem, von Affen erbaut, sich ihre Bahn zu erkämpfen. Das Kokosnussmeer barg so viele Fallen, doch waren die Freunde stets voller Mut.
Von allen Seiten warfen die Affen Rubine, Saphire…

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Allgemein, Alltagstauglich, Stimmungslage

Blaue Augen

Sunny, du bist so blauäugig! Naivität bzw. Blauäugigkeit (zugehöriges Adjektiv naiv, von französisch naïf ‚kindlich‘, ‚ursprünglich‘, ‚einfältig‘, ‚harmlos‘, ‚töricht‘). Im Allgemeinen werden Menschen als naiv bezeichnet, denen die notwendige Einsicht in ihre Handlungen fehlt und die über einen begrenzten geistigen Horizont verfügen. Oft gilt „naiv“ als Synonym für leichtgläubig, arglos, leicht verführbar oder unwissend. (Wiki)

Okay, ich habe also einen begrenzten geistigen Horizont. Obwohl ich die angrenzenden Adjektive eigentlich ganz positiv empfinde.

Ja, ich will kindlich sein dürfen, Seifenblasen machen, Grimassen schneiden, Fantasiesprachen erfinden, Kirschkerne spucken, auf erfundenen Wolken spazieren. Und was die Ursprünglichkeit betrifft, hätten alle ein bisschen mehr davon, gäbe es auch ein bisschen mehr Zufriedenheit.

Und ich kann leichtgläubig sein, weil ich immer wieder das Gute in jedem sehe. Auch wenn das Leben und die Menschen mir mehr als einmal den schwarzen Peter gezeigt haben. Na und, ich gehe weiter, arglos, leicht verführbar und unwissend meiner Wege und das ist gut so.

Weil ich dadurch auch die sehe, die mit mir gehen, mit Seifenblasen in der Hand, Kirschkerne im Mund und viel Raum für Fantasie. Der Alltag frisst schon genug von den Farben!!! Ich finde Realität und Naivität sollten sich mal unterhalten!

© Sunny Möller