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Jetzt

Jetzt

Zum Tagesende sacht,
dein Auge wacht,
über das was ist und das was war,
ist es wichtig zu erkennen,
den Blick des Sehens zu benennen,
atme ein und fühle aus,
tief in dir siehst du doch,
das was ist und was das ist,
morgen kann schon gestern sein,
den Moment im Jetzt zu spürn,
so sollst du sein.

© Sunny Möller

Kulinarisch

Ruckzuck-Schwarzwälder-Kirsch vom Blech – unglaublich glutenfrei

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit glutenfreier Ernährung. Bin ich allergisch oder habe ich eine Unverträglichkeit? Keine Ahnung. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass mir der Weizenkonsum etwas zu schaffen macht. Ich war und bin ein wahrer Weizenjunkie, Vollkorn und Konsortien ist nicht so mein Ding. Scheint ohnehin ein nordisches Phänomen zu sein, denn kaum jemand auf der südlichen Halbkugel isst dunkles Brot, hat aber weder mehr Verdauungsprobleme als der gemeine Vollkornbrotesser noch anderweitig mehr Krankheiten oder Störungen.

Komischerweise habe ich in anderen Ländern dieses Weizenproblem nicht. Entweder bin ich dort entspannter oder der Weizen ist ein anderer. Lange Rede, kurzer Sinn, mein Liebster hatte Geburtstag und eine Schwarzwälderkirschtorte musste her. Die gibt es genau einmal im Jahr und es darf auf keinen Fall eine andere sein. Da ich keine Lust auf die klassische Version hatte und zusätzlich das Ganze noch glutenfrei gestalten wollte, machte ich mich auf die Suche.

Glutenfrei bedeutet oft Reismehl, Maismehl, etc. pp. und viefach schmeckt alles nicht so richtig kuchig, brotig oder pizzig. Ganz anders der Kuchen, gepostet auf http://www.springlane.de! Ich suchte in der Zutatenliste verzweifelt nach einer glutenfreien Mehlsorte. Ich dachte erst, sie haben was vergessen im Rezept, aber nein, es gehört genau so und schmeckt einfach fabelhaft. Ich habe beim Boden eine Mischung aus Gummi und Pudding erwartet, doch es war einer der besten Schokoböden, die ich bisher gegessen habe. Probiert es aus. Unverträglichkeit oder nicht, der Kuchen ist wirklich ein Genuss! ❤

Natürlich gibt es das Rezept direkt bei Springlane, bei mir in etwas geänderter Version, weil mir sowohl die Menge der Kirschen als auch der Sahne zu wenig waren.


Zutaten Boden:

1 Tasse(n) Pflanzenöl, geschmacksneutral
1 Tasse(n) Zucker
5 Eier
3 Päckchen Schokoladenpuddingpulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Backpulver

Für die Kirschfüllung

2 Gläser Sauerkirschen (Abropfgewicht 350 g pro Glas)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
6 Esslöffel Kirschwasser

Für die Sahnefüllung

750 g Sahne
3 Päckchen Sahnesteif
2 Teelöffel Vanilleextrakt/Vanillezucker
3 Teelöffel Zucker
Zum Dekorieren
1 Päckchen Schokoladenraspeln

Besonderes Zubehör

tiefes Backblech (Fettpfanne)


Zubereitung:
1.

Backofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten.

2.

Für den Teig Öl mit Zucker, Eiern, Schokoladenpuddingpulver, Vanillepuddingpulver und Backpulver 10 Minuten miteinander verrühren.Teig auf das Blech streichen. Im heißen Ofen 15 Minuten backen.

3.

Für die Kirschfüllung etwas Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. Anschließend zusammen mit Kirschen und restlichem Kirschsaft aufkochen. Kirschwasser unterrühren. Kirschmasse auf dem noch heißen Kuchen verteilen. Vollständig auskühlen lassen.

4.

Für die Sahneschicht Sahne mit Sahnesteif, Vanilleextrakt und Zucker aufschlagen. Auf den Kuchen geben. Mit Schokoladenraspeln dekorieren.

P.S: Ich weiß nicht, ob alle Puddingpulversorten glutenfrei sind, die von Dr. Oetker sind es auf jeden Fall!

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Wann sind wir in Sicherheit?

Ich sitze mit meinen beiden Kindern im Keller. Ingrid wimmert leise vor sich hin, Tränen laufen über ihre Puppe, die zu Weihnachten ein neues Kleidchen bekommen hat. Über unseren Köpfen dröhnen laute Motoren und man hört die Einschläge unzähliger Bomben, die auf unsere Stadt niederfallen. Jeder Einschlag lässt mein Blut in den Adern gefrieren. Werden wir leben, werden wir überleben? Ich spüre die Liebe und gleichzeitig mischt sich darunter verheerend die Angst. Mein Sohn Heinz lässt es nicht zu, Schwäche zu zeigen. Er ist dreizehn, bald schon ein Mann und doch viel zu kurz ein Kind. Mein Mann, ich weiß nicht wo mein Mann ist, ob er noch lebt, seit einem Monat kein Brief. Unser Haus beginnt zu erzittern, Sandstein rieselt über unsere Köpfe. Jetzt fängt auch Heinz an zu weinen, wieder ein Kind, beide Kinder rücken näher zu mir. „Mama, Mama, wann hört das auf? Wann sind wir wieder in Sicherheit? ich habe solche Angst. Ich hab dich so lieb.“ Ingrid vergräbt ihren Kopf an meiner Brust, ihr kleiner Körper zittert, ich kann nichts tun, außer Liebe zu geben bis nichts mehr geht.

(erzählt von meiner Oma Emmi immer und immer wieder)

Ich möchte mir nicht anmaßen, wo die Angstgrenze bei jedem einzelnen liegt, doch dieser Tage in sozialen Medien zu posten, man sei in Sicherheit, lässt mich dann und wann etwas erschaudern. Welche Wertung hat dann noch ein ausgewachsener Hurrikan oder ein Tsunami, der Tausende Menschen in den Tod reißt? Oder brauchen wir alle ein bisschen „Todesangst“ um uns lebendig zu fühlen? Nichts desto trotz hoffe ich, ihr habt alle die stürmischen Zeiten überlebt und genießt das lange Wochenende.

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ICE-Welt

Ich bin immer wieder so dahinter. Ich verstehe nur noch die Hälfte aller Unterhaltungen, war das schon immer so oder habe ich irgendwie den Flow verpasst? 😉

Mittvierziger, Stirnglatze, übergewichtig Laptop, Listen, Kabel, 2 Mobiles, überlaute Stimme….

„Du hast recht Michael, wir chippen das down under. Komm einfach Montag nach 4/20, für heute ist alles gerollt. Das Outsourcing könnte zum Stagingproblem werden. Wir drehn da noch was an den Parametern, schicken den Report und dann fallen sie beim next Meeting vom Hocker (dreckiges Lachen). Dann schickt ihr das über 4/70 nach 5/27 zu 3/19. Und vergesst nicht 34/5/18 ins copy zu nehmen.“

AAAAAAHHHHHHHHHH!!!!

(c) Sunny Möller

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Grenzwerte der Oberflächlichkeit

„Was machst du heute, Sunny?“

„Gar nichts!“

„Aha, interessant. Und mit wem?“

„Mit niemandem!“

„Kenn ich den?“

„Nee!“

„Okay, dann grüß mal schön! Unbekannterweise natürlich.“

„Mach ich!“

„Klasse. Tschüss Susi!“

„Tschüss Sunny!“

„Wieso Sunny? Ich heiße Anna!“

(c) Sunny Möller

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Gebt „Emma‘s Welt“ ein Buch

Emma‘s Welt untersucht

Emma:“Opi, was hast du eigentlich für ein komisches Ding im Ohr?

Opi nimmt das Ding aus dem Ohr und zeigt es seiner Enkeltochter.

Opi:“Das ist ein Hörgerät. Damit kann ich wieder hören wie ein Adler.“

Emma hält drei Finger in die Luft.

Emma:“Und jetzt? Wie viele Finger sind das, Opi?“

(c) Sunny Möller

Guten Morgen, meine Liebsten! ❤️ Wie wär‘s mit gutem Karma und Emma im Buch? Wir haben super angefangen, doch wir brauchen noch ganz viele Fans und Unterstützer für Emmmas Geschichten! Teilt es auf eurem Blog, erzählt, was euch gefällt an Emma’s Welt!❤️❤️❤️

http://www.startnext.com/emmaswelt

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Ein Spaziergang durch Hameln ~ Die Fotolovestory, Teil 2 — Landgeflüster

Manchmal vergesse ich wie schön meine Heimatstadt ist. Danke liebes Landgeflüster.❤️

◊ ◊ ◊ ◊ ◊ ◊ ◊ Die Altstadt von Hameln hat mein Herz sofort erfreut. Die schönen Häuser erinnern an Lüneburg – für mich die schönste Kleinstadt im Norden – und Celle. Dazu die Lage direkt an der Weser, traumhaft! Ich liebe Städte an Flüssen! ♥ Im nächsten Teil nehme ich Sie mit auf […]

über Ein Spaziergang durch Hameln ~ Die Fotolovestory, Teil 2 — Landgeflüster

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Jedes Kind ist hochbegabt!

Es gibt da diese Mütter. Spezielle Mütter! Die wissen direkt nach der Geburt ihrer Kinder:

„Schau dir nur die hohe Stirn an, das Kind ist hochbegabt!“

Kleine Details, wie Geburt durch Saugglocke, werden gekonnt weggelassen. Diese Art der Austreibung macht selbst aus Stirnlosen, einen Denkerkopf. Aber bitte.

Sie betrachten in Glücksseeligkeit ihre kleinen Scheißer und erkennen in jeder noch so kleinen Kleinigkeit eine Besonderheit, die ihr Kind von anderen abhebt.

Seit ich selbst Mutter bin, habe ich meine Soaps wie „Sex and the City“ gegen „Verzogene Bälger auf Spielplätzen“, eingetauscht. Dort saß ich auf einer Bank, meine Normalokinder spielten im Sand und ich lauschte dem Treiben der Elitemütter.

„Gesine, hast du gesehen wie Johannes Baptiste seine Schaufel hält? Er ist motorisch so weit vorne, unglaublich!“

Gesine guckte etwas verstört.

„Aber er hat dem Kalle die Schaufel ganz schön heftig über den Kopf gezogen!“

Starmami Heidrun war nicht zu verunsichern.

„Aber hast du den Winkel gesehen, Gesine? Das war nicht einfach so bum bum! Das hatte was Episches!“

Gesine schwieg.

Genug Zeit, um weiter zu prahlen.

„Und wie er schon sprechen kann! Wir erziehen ihn ja fünfsprachig. Mandarin mag er am liebsten! Johannes Babtiste, sag zu der Mami doch mal was Chinesisches!!!“

JB dachte angestrengt nach….

„King Kong kakka scheiße!!!“

Die Hochbegabtenmutter war entzückt.

„Hast du das gehört Gesine, hast du das gehört???“

Gesine hatte eine Frage.

„Er verwendet ganz schön viel Fäkaljargon, findest du nicht?“

Empörter Blick von Heidrun.

„Ganz ehrlich Gesine? Man könnte fast glauben, du bist ein bisschen eifersüchtig. Das sprachliche Abgleiten in das Stuhl- und Urinalvokabular zeigt deutlich seine beginnende Bereitschaft, trocken zu werden. Und das fünfsprachig, meine Liebe! Fünfsprachig! Ich hingegen, habe deinen Julius überhaupt noch nicht sprechen hören!“

„Julius ist 6 Monate!“

„Da war mein Johannes Baptiste aber schon wesentlich weiter! Sag kakka scheiße auf französisch, Liebling!!!“

Johannes Babtiste war gerade damit beschäftigt, einem dreijährigen Mädchen Kaugummi in die Haare zu kleben und Regenwürmer daran zu befestigen. Heidrun sprang schreiend auf.

„Und jetzt macht er auch noch Kunst! Gesine, jetzt guck doch mal! Johannes Babtiste, die Mami ist ja so stolz auf dich!!!“

Sie drückte ihrem kleinen Picasso eine Reiswaffel in die Hand.

Meine Tochter Emma unterbrach Heidrun mit so lauten Pupsen, dass ich empörte Blicke erntete. Ich zuckte mit den Schultern, lächelte sie freundlich an und schaute auf die Uhr.

„Ich gebe ihr probiotische Bohnenkamillepaste. Ihr ganzer Körper wird dadurch musikalisch! Das war Beethovens „Mondscheinsonate“! Das macht sie immer, wenn sie müde wird. Wir müssen los.“

So ist das mit der Hochbegabung……

(c) Sunny Möller

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Talk like the beak is grown at you!

I am abolutely umgehauen from the very very big Rückmeldungen about my perfect English. I thänk you so matsch but ich weiß. But it goes me schon under the skin. For me it is a perfect way and also for you that you know what I want to press out. An old lady wrote me, her English is under all pig, but at me she feels kompetent (in this fall not inkontinent)

It is pfanni and wirklich nobody check out my or your dismisseseseses. Everybody andaständ me, lacht with me and comes not very speakly inkontinent over. This gives you a very good Speakfeeling, you musst not nachdenken about grammar or is it the right way to answering (what a bekloppt word).

You can talk like the beak is grown at you. So feel free and go out and put your wonderful English in any direction. I will understand you! Everybody will understand you! And we can alle a very pfanni and entspannte community, where nobody feels sich outclosed when sein English ist not so perfect!

And at the end we have peace, joy and eggcakes! ❤

(c) Sunny Möller