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Dolce Vita im „Piccobello“ in Hamburg

Es war einmal eine junge Frau in einer ziemlich großen Stadt. Die Wohnungssuche in Hamburg gestaltet sich ähnlich entspannt, wie die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. Irgendwann war sie endlich gefunden. Eine Bleibe in einem schönen Altbau mit einem kulinarischen Bonus als Zugabe. Ein kleines italienisches Restaurant, direkt daneben. „Piccobello“, besser konnte der Name gar nicht sein. Natürlich musste auf den Mietvertrag mit einem Prosecco, einem Grappa, einem Prosecco, einem Averna…angestoßen werden. Und das war der Beginn einer zauberhaften, italienischen Geschichte mitten in Hamburg.

Italienisches Essen in Deutschland? Mittlerweile schon auf dem richtigen Weg, aber definitiv immer noch ein Glücksfall richtig authentisches Essen zu finden. Alles wird auf den deutschen Geschmack abgestimmt. Die Carbonara ertrinkt in der Sahnesoße (in eine echte Carbonara gehört keine Sahne!), beim Pizzaboten bekommt man Pizza Giros und jedes italienische Fleischgericht ist auch mit Pommes Mayo zu bekommen.

Als ich das erste Mal bei Franco war, war ich im 4. Monat schwanger und hatte immer Hunger. Natürlich ausschließlich auf Dinge, die man in der Schwangerschaft nicht essen soll. Rohmilchprodukte, roher Fisch, Muscheln und so weiter. Francos „Ciao Bella“ machte mich mutig und Ich bestellte Spaghetti Vongole (Venusmuscheln). Eine gute Entscheidung. Ich erinnere mich noch heute an diesen ersten Geschmack und wie ich versuchte die feinen Gewürze zu erschmecken. Ich wollte kein einziges Krümelchen Parmesan darüber streuen, aus Furcht diesen wunderbaren Geschmack zu verfälschen. Dieser Abend war der Beginn einer besonderen kulinarischen Freundschaft. Franco und sein Bruder Cesare haben mich durch zwei Schwangerschaften, Familienfeste, Silvester-Nächte und zahllose schmackhafte Abende begleitet. Ich habe das erste Mal Kaninchen gegessen und mich an einen italienischen Pansen Eintopf gewagt. Ja, meine Lieben, Pansen ist nicht nur für Hunde ein Genuss. Ich habe im Internet leider weder den Namen noch die Zubereitung dieser Spezialität gefunden. Ich werde Franco fragen, das nächste Mal. Ich wohne nicht mehr in diesem Haus und doch komme ich immer wieder um hier die besondere Atmosphäre zu genießen, den Kellnern zu lauschen, wie sie, ein Lied singend, das Saltimbocca servieren und mit Franco hin und wieder auch mit einem Sambuca auf das Leben und die „Amore“ anzustoßen.

Wenn ihr in Hamburg lebt oder auch nur für ein Wochenende hier seid, taucht ein in diese italienische Herzlichkeit und genießt bei Vino und Mangiare das Dolce Vita!

Franco (rechts) mit seinem unschlagbaren Team!

Meine ganz persönlichen Lieblingsgerichte im „Piccobello“:

– Spaghetti Vongole (Tageskarte)
– Spaghetti Tartufo (Tageskarte)
– Vitello Tonnato (göttlich)

Bei den Desserts braucht ihr keinen Tipp, denn zwischen Panna Cotta, Mascarpone Creme mit frischen Früchten wartet noch der eine oder andere süße Traum auf euch!

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Zum kulinarischem Schluss: Ihr solltet unbedingt reservieren, denn hier ist es immer dolce un vita! ❤

Ristorante Piccobello
Schenkendorfstraße 30
22085 Hamburg

Tel.: 040-222536

© Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Cetriolo senza chic&mic

Mein kleiner Garten lässt mich gerade täglich etwas ernten. Ich habe gelernt, dass Salatgurken, wenn sie noch klein sind, Stacheln haben können und dass sie ganz besonders  schmecken. Nicht nur weil eigenes Bio, nee, ich habe monatelang mitgefiebert. Vor Schnecken mit Eierschalen beschützt, ein Kürbis, der sich seinen Weg zu unserem Haus baut, beobachtet, zu viel Regen verflucht, gegen Trockenheit gegossen. Die ersten Ernteerfolge waren so ein tolles Gefühl und genau danach schmeckt die eigene Gurke, einfach besonders. Deshalb muss ein einfaches Dressing her, denn das Aroma ist unvergleichlich.❤️

Dressing:

Saft einer Bio Zitrone
Rapsöl
Ahornsirup
Salz und Pfeffer
klein geschnittener Schnittlauch (frisch oder TK)

Gurke schälen oder nicht, würfeln oder anders, Dressing mischen, schmecken, zur Gurke kuscheln lassen, Baguette, Bratwurst, Kartoffelmaus, wie ihr wollt. Augen zu, schmecken.

Würfeln, schälen oder nicht.

Schnittlauch meets Gurke

Weniger isst mehr

Baden und genießen!❤️❤️❤️

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich, Wortkunst

Das!

Positive, aktive, alternative, sinntiefe, proaktive,
informative, optimierte, vegane vegitierte, produktive,
Health orientierte, Power napping aktivierte,
pro strebend, kontra ausradierend,
Laktose und Gluten befreit,
leb ich, bin ich, kann ich, soll ich, was?

Lächelnd, Croissant in Milchkaffee, ich glaub, ich sollte das!

© Sunny Möller

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Wusstet ihr’s?

Quelle: http://www.bundestag.de

Wusstet ihr’s?

Ich schaue keine Nachrichten mehr, weil ich 99% davon für Ablenkgehirnkacka halte und das hier ohnehin nicht über die Hauptkanäle gelaufen wäre. Lieber jede Woche über die bösen Moslems aufregen, was das für Dreckssäcke sind (so das verbreitete Vokabular), als mal zu gucken, was unseres Gleichen so treibt. Man beachte das Datum! Wusstet ihr’s?

Dumm fressen und Hirn abtrainieren, denn Dummheit ist leicht zu führen. Das scheint mir in unserem Land oft die Devise zu sein…

#wernichtwähltwähltrechtsundjetzt?

(c) Sunny Möller

Allgemein, Alltagstauglich

Men´s Health – Strong for Life …….Echt jetzt?

Wer mich schon ein bisschen begleitet, weiß von meiner Leidenschaft, Zeitschriften etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Tiefer, gesellschaftskritischer Blick? Nö. Der Urlaub ist vorbei, der Rückflug liegt schon wieder drei Tage zurück und von dem habe ich euch ein kleines Schmankerl mitgebracht. Wir Frauen lesen ja eher weniger Männerzeitschriften, doch auf dem Rückflug von Kreta nach Paderborn (den Flughafen gibt es wirklich) mit Small Planet Airlines (die Fluggesellschaft gibt es wirklich), war die im Titel genannte Zeitschrift die einzige, die zur Verfügung stand. Da die Bücher im Urlaub ausgelesen warden und ich irgendetwas zum Stöbern brauchte, hey warum nicht mal eine Jungszeitung…

Oh mein Gott!!! Was tut die Presselandschaft euch Männern bloß an? Oder ist es wirklich das, was ihr wollt und braucht? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei den Anmachsprüchen, den Frisurentipps für die Tochter, den Rezepten oder den Waschtipps für Anfänger….okay, beginnen wir mit den Haaren der Tochter:

Dass Männer auf Technik stehen ist ja nix Neues. Dass sie das Saugerrohr eines Staubsaugers nutzen, um die Haare ihrer Tochter zu einem Pferdeschwanz zusammen zu wurschteln, war mir neu. Ich habe natürlich sofort entsprechende Videos gegoogelt und siehe da, der moderne Daddy von heute saugt seiner Tochter die Haare zusammen. Liebe Väter, was tut ihr, wenn ihr mit eurer Tochter im Schwimmbad seid? Sagt nicht, dass für diese Zwecke ein Handsauger angeschafft wird?

Also, ich persönlich fand eure Anmachmachsprüche bisher immer sehr passend. Außerdem waren es in den seltensten Fällen wirklich Anmachsprüche, sondern es begann von beiden Seiten meistens mit einem Lächeln. der Rest ergab sich dann von selbst. Waren sie dann wirklich mal doof, konnte man sich das geschickt zur Seite feiern. Die Chefredakteurin von Women´s Health hat jedoch die ultimativen Tipps für die Herren. Fragt doch die Dame eurer Aufmerksamkeit ob ihr Cocktail schmeckt! Was bitte ist ein „Moscow Mule“ und welche Frau trinkt so etwas? Wenn das nicht funzt, mach ihr ein Kompliment über ihre Handtasche! Echt jetzt?

Wenn mehr Männer von Ärztinnen untersucht werden würden, gäbe es eine höhere Überlebensquote! Glaub ich sofort, wenn diese heiße Frau Dr. Geil ums Eck kommt!!! 🙂

Apropos kulinarisch, morgen geht´s nach Matala! Ihr dürft gespannt sein!

© Sunny Möller

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Von der Toskana nach Kreta

Liebste Bloggergemeinde!

Verzeiht mir meine Untätigkeit. Bis morgen gebe ich mich noch der Sonne hin, um dann zu den regnerischen Tatsachen Deutschlands zurück zu kehren. Aber ab dem Wochenende lasse ich euch nicht länger im Regen stehen und berichte euch von meinen Erlebnissen!

Die allerliebsten Grüße

Sunny